Nebenwerte

Was sind Nebenwerte?

Nebenwerte sind Aktien von Unternehmen, die im Vergleich zu sogenannten Blue Chips eine geringere Marktkapitalisierung, geringeres Handelsvolumen und oft weniger Bekanntheit besitzen. Sie werden auch als Small-Cap- oder Mid-Cap-Aktien bezeichnet, je nach Größe des Unternehmens. Nebenwerte zeichnen sich häufig durch höhere Volatilität und Wachstumspotenzial aus, bieten aber gleichzeitig ein höheres Risiko für Anleger.

Definition und Hintergrund

Nebenwerte sind typischerweise kleinere oder mittlere Unternehmen, die nicht in den führenden Börsenindizes wie dem DAX gelistet sind. Sie werden vor allem an regionalen Börsen oder in speziellen Marktsegmenten gehandelt. Anleger interessieren sich für Nebenwerte vor allem wegen ihres Potenzials für überdurchschnittliche Kursgewinne, allerdings sind die Kursbewegungen oft stärker schwankend und weniger vorhersehbar.

Eigenschaften von Nebenwerten

Die wichtigsten Eigenschaften von Nebenwerten sind:

  • Geringere Marktkapitalisierung: Nebenwerte haben meist ein deutlich kleineres Börsenvolumen als Blue Chips.
  • Höheres Wachstumspotenzial: Aufgrund ihrer Unternehmensgröße können starke Wachstumsraten erzielt werden.
  • Höhere Volatilität: Kursbewegungen fallen oft deutlich stärker aus, sowohl nach oben als auch nach unten.
  • Geringere Analystenabdeckung: Nebenwerte werden seltener von Analysten beobachtet, was Chancen und Risiken für Investoren erhöht.

Beispiel: Ein Technologie-Start-up, das an der Frankfurter Börse gehandelt wird, gehört zu den Nebenwerten, da es eine vergleichsweise kleine Marktkapitalisierung aufweist, aber ein hohes Wachstumspotenzial besitzt.

Bedeutung für Anleger

Nebenwerte bieten Anlegern Chancen und Herausforderungen:

  • Chancen: Überdurchschnittliche Kursgewinne durch Wachstum und Innovation.
  • Risikofaktor: Hohe Schwankungen und geringere Liquidität können zu Verlusten führen.
  • Diversifikation: Nebenwerte können als Ergänzung zu Blue Chips das Portfolio diversifizieren.

Beispiel: Ein Anleger kombiniert Blue Chips wie die Allianz-Aktie mit ausgewählten Nebenwerten, um von Stabilität und Wachstumspotenzial gleichzeitig zu profitieren.

Abgrenzung zu Blue Chips

Während Blue Chips große, etablierte Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung und stabilen Dividenden sind, zeichnen sich Nebenwerte durch kleinere Größe, geringere Bekanntheit und höhere Kursvolatilität aus. Anleger, die Nebenwerte wählen, sollten bereit sein, höhere Risiken einzugehen, gleichzeitig können sie von überdurchschnittlichen Renditen profitieren.

boerse.de-Schlussfolgerung

Nebenwerte sind kleinere oder mittlere Unternehmen, die nicht zu den führenden Börsenindizes zählen. Sie bieten Anlegern Chancen auf überdurchschnittliche Kursgewinne, bergen jedoch auch höhere Risiken aufgrund von Volatilität und geringerem Handelsvolumen. Für ein ausgewogenes Portfolio können Nebenwerte als Ergänzung zu Blue Chips sinnvoll sein, um Wachstumspotenzial zu nutzen und die Diversifikation zu erhöhen.



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