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Alles redet über die Dollar-Schwäche. Doch stimmt das überhaupt? Wie die Wertentwicklung des Greenbacks gegenüber verschiedenen „Major-Währungen“ zeigt, ist das auch eine Frage der Perspektive. Im Fokus des zweiten Teils: das britisches Pfund, der japanische Yen und der kanadische Dollar.
Gegenüber dem britischen Pfund (GBP) hat der US-Dollar seit Jahresanfang rund sieben Prozent verloren und damit deutlich weniger stark eingebüßt als gegenüber dem Euro. Man könnte auch sagen, gegenüber der UK-Währung hat sich der Dollar noch vergleichsweise gut geschlagen. Der Grund dafür liegt in erster Linie in der Pfundschwäche infolge des Brexit. Das Ausscheiden der Briten aus der Eurozone, so die einhellige Meinung der Volkswirte, birgt für Großbritannien enorme wirtschaftliche Risiken. Die zum Teil chaotischen Austrittsverhandlungen stützen diese Einschätzung. Dennoch gelang dem Pfund in den ersten Herbstwochen eine kleine Rallye. Was war geschehen? Auf ihrer letzten Sitzung im September hat sich die Bank of England für eine Leitzinserhöhung in Stellung gebracht. Und wie aus dem Protokoll des geldpolitischen Ausschusses MPC (Monetary Police Committee) hervorgeht, könnte die Straffung schneller kommen, als es an den Märkten bis dahin erwartet wurde. Allerdings ist es zweifelhaft, ob eine straffere Geldpolitik der BoE eine nachhaltige Aufwertung des Pfunds mit sich ziehen wird. Denn im Fokus der Investoren dürfte auf lange Sicht weniger das Zinsniveau als vielmehr die Risiken im Zusammenhang mit dem Brexit stehen. Aktuell notiert das Pfund bei 1,32 US-Dollar. Und auf diesem Niveau dürfte es sich auch in den nächsten Wochen und Monaten per Saldo bewegen.
US-Dollar profitiert von Yen-Schwäche
Besonders spannend ist ein Blick auf das Währungspaar USD/JYP. Rund 18 Prozent des globalen Devisenhandels entfällt darauf. Das entspricht einem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen von rund 900 Milliarden US-Dollar. Bemerkenswert ist auch die Wertentwicklung. Denn über zwölf Monate hat der Greenback gegenüber der Nippon-Währung fast neun Prozent hinzugewonnen. Allerdings wäre es falsch, von einer Dollar-Stärke zu sprechen, vielmehr handelt es sich hierbei um eine Yen-Schwäche. Und diese ist seitens Japans politisch gewollt. Bekanntlich ist es ein Kernziel von Premierminister Shinzo Abe, die eigene Währung zu schwächen, um den japanischen Export zu stärken. Das ist ihm beziehungsweise der ultraexpansiven Geldpolitik der Bank of Japan außerordentlich gut gelungen. Seit Abes Amtsantritt im Dezember 2012 hat der Yen gegenüber dem US-Dollar fast 30 Prozent an Wert verloren (gegenüber dem Euro minus 23 Prozent). Und die Abwertung könnte noch andauern. Denn nach dem klaren Sieg der Regierungskoalition bei den japanischen Parlamentswahlen am 22.Oktober 2017 dürfte die nach Shinzo Abe benannte Wirtschaftspolitik der „Abenomics“ vehement fortgesetzt werden.
CAD: US-Dollar startet Aufholjagd
Wissen Sie was ein „Loonie“ ist? So wird der kanadische Dollar (CAD) im Jargon der Devisenhändler bezeichnet. Interessant ist, dass der US-Dollar gegenüber seiner kleinen Nachbarwährung auf Sicht von zwölf Monaten zwar noch mit drei Prozent unter Wasser steht. Doch das Minus ist in den vergangenen Wochen deutlich geschrumpft. Dieser Trend könnte sich fortsetzen. Zum einen, weil das bislang sehr robuste Wachstum der kanadischen Wirtschaft etwas an Fahrt verloren hat. Zum andern, weil die kanadischen Notenbanker wieder auf einen etwas vorsichtigeren Kurs eingeschwenkt sind. Währungsanalysten gehen davon aus, dass der US-Dollar im kommenden Jahr von derzeit 1,28 CAD auf über 1,30 CAD steigen könnte.
Wie es zuletzt um den Dollar im Vergleich zum Euro stand, wird im ersten Teil der Serie beleuchtet: https://www.boerse.de/geldanlage/Bewegte-Zeiten-fuer-den-Dollar-Teil-1-von-Dirk-Hess/7832733
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