Börsenzyklen kündigen Fortsetzung der Rallye an

Samstag, 14.05.11 14:00

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

wie Sie wissen, neigen Börsenkurse dazu, verschiedene Muster in einem festen zeitlichen Rahmen zu wiederholen. So lassen sich mehrere Zyklen identifizieren, die ziemlich exakt vier Jahre umfassen: Der Dow Jones markiert z.B. alle vier Jahre einen markanten Tiefpunkt aus, der in der Regel den Grundstein für die nächste Hausse legt. Nach 2010 steht der nächste wichtige untere Umkehrpunkt 2014 an. Ein weiterer wichtiger Zyklus, der exakt vier Jahre umfasst, ist der Präsidentschaftszyklus in den USA. Demnach sind Jahre vor einer Präsidenten-Wahl und die Wahljahre selbst die erfolgreichsten, während der Dow in den Nachwahljahren und den Zwischenwahljahren eher nach unten tendiert. Bemerkenswert:

In den Zwischenwahljahren bzw. den Zweiten Nachwahljahren lotet der US-Leitindex in schöner Regelmäßigkeit einen wichtigen Tiefpunkt aus. Im Anschluss an diese Wendepunkte folgen massive Anstiege, die sich mindestens bis ins Vorwahljahr, meistens sogar bis ins Wahljahr selbst erstrecken. So konnte der Dow Jones in den vergangenen 50 Jahren im Anschluss an diese Tiefs in den folgenden 18 bis 24 Monaten immer mindestens 32,3% zulegen. Im Durchschnitt ergibt sich ein Anstieg von 53,7%, wobei der Markt in der mächtigen Hausse Mitte der 90er-Jahre in der Spitze sogar um 82,6% geklettert war. Demnach:

Das letzte wichtige Tief wurde im Juli 2010 ausgebildet, als die Börsen innerhalb der seit März 2009 laufenden Hausse eine deutliche Korrektur hinnehmen mussten. Damals notierten die Kurse bei 9.686 Punkten und setzten von diesem Umkehrpunkt ihren Weg nach oben fort. Mit dem Anstieg auf derzeit rund 12.700 Zähler hat der Dow Jones bis heute also 31,1% zugelegt und damit noch nicht einmal das Mindestziel für vergleichbare Rallyes erreicht. Allein um den historischen Mittelwert zu erreichen, eröffnet sich weiteres Aufwärtspotenzial bis 14.887 Punkte, was neue All-Time-Highs bedeuten würde. Aufgrund des brisanten Börsenumfelds mit Liquiditätsflut und Inflation ist sogar ein Überbieten dieses Durchschnittswertes wahrscheinlich. Das heißt:

Auch wenn aus vielen Ecken Unkenrufe zu hören sind und die Skeptiker noch immer in der Überzahl sind, dürfte es aus historischer Sicht an den Märkten noch deutlich weiter nach oben gehen. Für unser Musterdepot bleiben wir bei unserer Strategie: Sollte die derzeitige Konsolidierung die Notierungen weiter nach unten führen, kaufen wir in die günstigen Kurse hinein neue Calls. Bleibt dieser größere Rücksetzer aus, werden wir den Anstieg auf neue Hochs zum Investieren nutzen. Denn die Perspektiven für die kommenden 18 Monate sind historisch einmalig.

Erfolgreiche Trades wünscht Ihnen
Ihr

Alexander Coels


P.S.: Alexander Coels ist Zyklen-Trader-Chefredakteur und unterstützt Sie mit konkreten Derivate-Empfehlungen, die in ein real geführtes Musterdepot münden. Hier können Sie den Zyklen-Trader 14 Tage kostenlos testen!

Unsere Mission