Börsenzyklen zeigen Gewinnmitnahmen im Silber an

Samstag, 30.04.11 14:00

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

Sie als aktiver Zyklen-Trader wissen natürlich, dass die Kapitalmärkte, die Preise für Rohstoffe etc. einem bestimmten Muster folgen: Die Werte können zwar kurzzeitig stark schwanken, kehren mittel- und langfristig aber immer wieder zu ihrem Mittelwert – ihrem Zyklus – zurück. Die Schwierigkeit dabei ist, zu erkennen, wann sich die Kurse in einer Über- oder Untertreibungsphase befinden. Für das Identifizieren solcher Situationen stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung. So verwenden z.B. die Charttechniker die 200-Tage-Linie. Konkret:

Die 200-Tage-Linie beschreibt den gleitenden Durchschnitt der vergangenen 200 Handelstage und bildet damit eine Art Mittelwert. Bei Abständen von mehr als 20% zu dieser Linie – sowohl nach oben als auch nach unten – kann bei Aktien oder Indizes von einer außergewöhnlichen Phase ausgegangen werden. Einige Tage oder auch wenige Wochen können sich die Kurse zwar sehr deutlich von ihrem Mittelwert entfernen, kehren jedoch früher oder später immer wieder dahin zurück. Dabei fällt diese Rückkehr zum „Normalzustand“ umso heftiger aus, je weiter sich der Wert vorher davon entfernt hatte. Sehr ähnlich verhält es sich mit den Zyklen. Denn:

Die Börsenzyklen beschreiben ebenfalls eine Art Durchschnittswert, an dem sich die Kurse orientieren. Auch hier kann es kurzfristig zu Abweichungen kommen. Dabei sind diese Differenzen zumeist d bestimmte exogene Einflüsse begründet, wie zuletzt beim Japan-Einbruch erlebt. Mittelfristig verfügen Zyklen jedoch über eine extrem große Anziehungskraft, sodass sich die Kurse auf lange Sicht stets daran orientieren. Auf dieser Basis können mit Hilfe der Börsenzyklen ebenfalls Über- bzw. Untertreibungsphasen identifiziert werden. Das bedeutet:

Die Preise für Silber sind in den vergangenen Wochen regelrecht explodiert. Natürlich lässt sich streiten, ob ein Preis von knapp 50 USD für eine Feinunze angesichts der Geldpolitik der Notenbanken angemessen ist oder nicht. Selbstverständlich ist auch, dass sich diese „Angst-Rallye“ noch weiter fortsetzen kann. Tatsache bleibt jedoch: Der Preis verläuft derzeit 74% über der 200-Tage-Linie und weicht zudem deutlich von seinem typischen Jahresverlauf ab. Beide Faktoren sprechen klar für eine Übertreibung. Angesichts dieser Fakten, nutzen wir die heute noch einmal festeren Kurse und verkaufen die Hälfte unserer Silber-Optionsscheine. Damit können Sie nach rund sieben Monaten einen Gewinn von 816% bzw. 5943 Euro einstreichen.

Erfolgreiche Trades wünscht Ihnen
Ihr

Alexander Coels


P.S.: Alexander Coels ist Zyklen-Trader-Chefredakteur und unterstützt Sie mit konkreten Derivate-Empfehlungen, die in ein real geführtes Musterdepot münden. Hier können Sie den Zyklen-Trader 14 Tage kostenlos testen!

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