Hausse-Positionen jetzt ausbauen

Samstag, 02.04.11 14:00

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die jüngste Katastrophe in Japan beweist wieder einmal, wie schnell sich die Börsen selbst mit extremen Unglücksfällen abfinden. Denn obwohl die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung im Krisengebiet täglich sogar zunimmt, gehen die Märkte mehr und mehr zur Tagesordnung über. Sollte sich diese Tendenz fortsetzen, wäre der Unglücksfall ein erneutes Beispiel dafür, dass die Märkte zwar kurzfristig von ihrem zyklischen Weg abweichen können, mittel- und langfristig aber immer wieder dahin zurückkehren. Konkret:

Das gesamte Umfeld der Kapitalmärkte spricht für eine Aufwärtsbewegung mit einem Hoch 2012 oder spätestens 2013, bevor dann entsprechend des sehr zuverlässigen Zyklus` der Vier-Jahrestiefs im Jahr 2014 ein wichtiger Tiefpunkt ausgebildet werden sollte. Dieses Szenario wird sowohl im DAX vom Regierungs-Zyklus als auch im Dow Jones vom Präsidentschafts-Zyklus untermauert. Wir gehen vor diesem Hintergrund davon aus, dass sich die Märkte in den kommenden beiden Jahren eher an diesen Wahl-Zyklen orientieren als an den Jahreszyklen. Demnach stehen die Börsenampeln noch mindestens 18 Monate auf grün. Das heißt:

Der Dow Jones orientiert sich 2011 bisher sehr eng an seinem Zyklus für Vorwahljahre. Dieser Verlauf zeigt eine stetige Aufwärtsbewegung bis Anfang September an. Natürlich ist z.B. im März, Mai und August typischerweise mit kleineren Korrekturen zu rechnen, doch größere Abschläge stehen erst im Spätsommer auf der Tagesordnung. In Deutschland erleben wir gerade das zweite Jahr nach der Bundestagswahl, und in diesem Zeitraum zeigen die zyklischen Kurspfeile nahezu konstant aufwärts. Nach dem Einbruch im März müssen jetzt lediglich noch im April kleinere Rücksetzer einkalkuliert werden. Fazit:

Die Märkte scheinen die Ereignisse in Japan immer besser zu verarbeiten und finden langsam aber sicher zu ihrem vorgezeichneten Weg zurück. Wir lösen daher per heute in unserem Depot wie angekündigt die Handbremse und bauen zwei neue Hausse-Position auf. Dabei konzentrieren wir uns neben dem TecDAX auf den DAX, der gegenüber dem Dow Jones noch einiges an Aufholpotenzial besitzt. Denn während sich der amerikanische Leitindex schon wieder bis auf 1,5% an seine Jahreshochs vorarbeiten konnte, fehlen im DAX bis dahin noch rund 8%!

Erfolgreiche Trades wünscht Ihnen
Ihr

Alexander Coels


P.S.: Alexander Coels ist Zyklen-Trader-Chefredakteur und unterstützt Sie mit konkreten Derivate-Empfehlungen, die in ein real geführtes Musterdepot münden. Hier können Sie den Zyklen-Trader 14 Tage kostenlos testen!

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