Indexfonds werden Konkurrenten für Aktie

Montag, 22.03.10 15:15

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie demnächst von Ihrem Anlageberater auf ETFs angesprochen werden sollten, dann hat das seinen guten Grund: Die börsengehandelten Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETFs) gewinnen jetzt auch hierzulande rasant an Popularität, weil ihre Stärken zunehmend erkannt und geschätzt werden. In Deutschland steht dieser Markt immer noch, obwohl schon einige Jahre alt, in einer relativ frühen Entwicklungsphase. In- und ausländische Emittenten, insbesondere entsprechende Plattformen großer Banken, sind aber überall im Land mit sogenannten Roadshows unterwegs, also seminarähnlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, in denen Funktionsweise und Möglichkeiten aufgezeigt werden. Angesprochen werden entweder Profis (Berater, Vermittler) als Multiplikatoren oder die Privatanleger selbst. Ich habe gerade eine solche zweiwöchige Roadshow als Moderator hinter mir – sie wurde zum vollen Erfolg, war eigen tlich für Fortgeschrittene konzipiert, lockte aber auch private Einsteiger. Und die werblichen Aktivitäten von Banken und Börsen werden weiter zunehmen!

Mich haben diese Instrumente von Anfang an beeindruckt, nicht nur weil sie relativ einfach zu verstehen und deshalb auch transparent sind. ETFs repräsentieren „passive“ Instrumente, die alle denkbaren Indizes möglichst genau abbilden. Zugleich eignen sie sich für die „aktive“ Vermögensverwaltung, verdrängen dann zum Beispiel Aktien, Anleihen oder Rohstoffe, um die man sich im Einzelnen nicht mehr kümmern muss. Sie sind zudem kostengünstig und stellen rechtlich „Sondervermögen“ wie die klassischen Investmentfonds dar, sind also besonders geschützt. Dass sich daraus eine neue Konkurrenzsituation insbesondere für die Aktie ergibt, zeigen neue Zahlen, wonach in den USA schon mehr als 25% und in Europa immerhin 14% des Börsenhandels auf ETFs beruhen – mit stark steigender Tendenz. Kein Wunder, denn immer mehr aktive Vermögensverwalter setzen inzwischen diese passiven Fonds ein – das können Sie, wenn Sie wollen und genügend Know-how besitzen, auch selbst: Statt einzelne Märkte, Aktien oder Commodities zu picken, ein gut gemischtes Portfolio durch ETFs aufbauen.

Deshalb bekräftige ich heute meine frühere Empfehlung, sich für diese Investmentvariante zu interessieren und die angebotenen Informationsmöglichkeiten, wie unseren neuen kostenlosen Newsletter, den ETF-Ausblick, zu nutzen! Der rege Wettbewerb großer Häuser auf diesem wachstumsträchtigen Markt ist Ihr Vorteil, liebe Anleger, denn er führt zu günstigen Konditionen und anlegerfreundlichem Service. Fortgeschrittene Anleger werden auch bald erkennen, wie vielfältig diese Instrumente sind. Die noch jungen „Short Daily ETFs“ beispielsweise können für Baisse-Spekulationen ebenso eingesetzt werden wie als Alternative zu Derivaten (Futures, Optionen) oder zur Absicherung von Aktienbeständen.

Vergleichen Sie auch einmal den Service der beiden besonders engagierten Börsen Frankfurt und Stuttgart, am besten übers Internet. Die „Privatanlegerbörse“ in der baden-württembergischen Landeshauptstadt lockt mit einigen Besonderheiten, u.a. durch Maßnahmen zur Qualitäts- und Liquiditätssicherung (machen die früheren Makler) sowie hochinteressante Weiterentwicklungen der Stop-Loss-Orders.

Machen Sie auf jeden Fall weiter mit – und machen Sie’s gut!
Ihr

Hermann Kutzer
 
P.S.: Hermann Kutzer hört im kostenlosen Newsletter "Kutzers Bauchgefühl" zweimal wöchentlich pünktlich zur Mittagszeit auf sein Bauchgefühl. Dabei schätzt er exklusiv für seine Leser die aktuelle Lage und die daraus resultierenden Chancen an den Kapitalmärkten ein. Hier gehts zur kostenlosen Anmeldung!

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