So einfach schlagen Sie den Markt

Dienstag, 26.04.11 16:34

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Dienstag hatte ich Ihnen an dieser Stelle berichtet, wie Sie selbst mit der unscheinbaren „Sell in May“-Strategie die Buy and Hold-DAX-Performance z.B. im DAX deutlich hinter sich lassen können. In gleichem Atemzug versprach ich Ihnen, diese Outperformance mit einem simplen Trick noch weiter zu erhöhen. Als Basis für diese Untersuchung dient einmal der typische Jahreszyklus. Noch ein Hinweis: Ich gehe an dieser Stelle stellvertretend auf den DAX ein, Sie können diese Untersuchung natürlich auch für andere Aktien oder Indizes durchführen. Nun also der Chart


Die Grafik zeigt den typischen Kursverlauf innerhalb eines Jahres. Sie erkennen zu Jahresbeginn eine mehrmonatige Aufwärtsbewegung, die in ein vorläufiges Hoch im April mündet. Doch die Mai-Korrektur bildet nicht etwa den Anfang zu einem massiven Einbruch im Sommer, sondern es geht anschließend noch bis Mitte August weiter nach oben. Erst die zweite August-Hälfte und dann vor allem der September sind von weiteren Kursverlusten geprägt. Nach einer Seitwärtsbewegung im Oktober startet dann die typische Jahresend-Rallye. Das Wichtigste:

Der Chart zeigt eindeutig, dass es im DAX zu einem Verkauf Anfang Mai eine noch bessere Strategie gibt. Denn auf Basis der historischen Daten dürfte es wesentlich sinnvoller sein, den Aufschwung bis Mitte August auszureizen und die Position erst dann für rund sechs Wochen glattzustellen. Genauer gesagt: Das Hoch wird am 13. August (Ausstiegzeitpunkt) markiert, das folgende Tief am 30. September (Wiedereinstieg). Das Ergebnis:

Während Buy and Hold seit 1959 aus 1.000 Euro bis heute knapp 19.000 Euro gemacht hätte, die „Sell in May“-Strategie 29.329,82 Euro, führt diese optimierte „Sell in May“-Strategie zu einem Ergebnis von 63.409,57 Euro. Das heißt, Ihr Anfangsinvestment von 1.000 Euro wäre auf 63.409,57 angewachsen. Sie hätten also das Buy and Hold-Ergebnis mehr als verdreifacht und die „Sell in May“-Methode um den Faktor 2,2 geschlagen. Sie erkennen, wie einfach sich bereits der Markt als Benchmark deutlich schlagen lässt und können sich sicher vorstellen, was möglich ist, wenn jetzt noch andere Hilfsmittel wie z.B. die Charttechnik diese ohnehin schon erfolgreichen Analysen noch weiter verfeinern. Genau darauf setzen wir im Zyklen-Trader, den Sie hier kostenlos testen können.

Mit bester Empfehlung
Ihr

Alexander Coels

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