So werden aus 1.000 Euro insgesamt 29.329,82 Euro!

Dienstag, 19.04.11 15:17

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

„Sell in May and go away“ ist wohl eine der am häufigsten zitierten Börsenweisheiten überhaupt. Jedes Jahr im April überbieten sich die Medien mit Geschichten um diesen Mythos. Dabei handelt es sich bei diesem Bonmot um nichts anderes als Börsenzyklen in ihrer einfachsten Form. Grund genug, Ihnen heute und nächste Woche zu zeigen, was es mit diesem Spruch wirklich auf sich hat, welchen Erfolg diese einfache Zyklen-Strategie verspricht und wie Sie mit nur zwei Handgriffen noch erfolgreicher werden können. Konkret:

In Bezug auf die durchschnittlichen Monatsperformances zeigen die Kursentwicklungen des DAX seit 1959 ein eindeutiges Bild: Während von den fünf Sommermonaten Mai bis September nur der Juli eine Durchschnittsperformance von mehr als einem Prozent aufweisen kann, ergibt sich gleich für fünf der sieben Wintermonate ein Anstieg von über 1%. Zudem belegen Mai, Juni und August die letzten drei Plätze in dieser Statistik. Daher liegt es auf der Hand die Investments im April zurückzustellen und erst im Oktober an die Börse zurückzukehren. Dadurch verringert sich die gesamte Haltedauer im Vergleich zu Buy and Hold, sodass Sie Ihr Geld anderweitig arbeiten lassen können und gleichzeitig reduzieren Sie Ihr Risiko, da vor allem im August und September immer wieder scharfe Korrekturen einkalkuliert werden müssen. Das Ergebnis ist eindeutig:

Ein Investment in Höhe von 1000 Euro, das seit 1959 immer von Anfang Mai bis Ende September (also im schlechten Zeitraum) im DAX angelegt wurde, wäre bis heute auf nur noch 565,87 Euro geschrumpft. Ihr Kapital hätte also über 40% an Wert verloren. Ganz anders sieht es dagegen in den Wintermonaten aus. Hier wären aus dem Startkapital in Höhe von 1000 Euro bis heute 29.329,82 Euro geworden! Ihr Kapital hätte sich also fast verdreißigfacht. Bei der Buy and Hold-Strategie wäre Ihr Kapital übrigens „nur“ auf knapp 19.000 Euro angewachsen. Die einfache Sell in May-Methode hätte also den Gesamtmarkt deutlich geschlagen.

Für den Dow Jones ergibt sich ein ganz ähnliches Bild: Hier hätte eine Anlage von Mai bis September seit 1896 Ihr Anfangskapital in Höhe von 1.000 Euro auf 2.942,50 Euro anwachsen lassen. Bei einem Anlagezeitraum von Oktober bis April wäre das Startkapital jedoch auf 118.093,41 Euro explodiert! Sie erkennen:

An der Börsenweisheit „Sell in May and go away“ ist durchaus etwas dran. Selbst mit diesen Börsenzyklen in ihrer einfachsten Form können Sie den Gesamtmarkt deutlich outperformen. Sie können sich vorstellen, welche Gewinnchancen sich ergeben, wenn jetzt zusätzlich noch weitere Hilfsmittel genutzt werden und diese Ergebnisse mit Hilfe von Derivaten umgesetzt werden. Genau darauf basiert unser Trading-Service Zyklen-Trader, den Sie hier kostenlos 14 Tage testen können.

Ich wünsche Ihnen schon jetzt schöne Ostertage
Ihr

Alexander Coels


P.S.: Alexander Coels ist Zyklen-Trader-Chefredakteur und unterstützt Sie mit konkreten Derivate-Empfehlungen, die in ein real geführtes Musterdepot münden. Hier können Sie den Zyklen-Trader 14 Tage kostenlos testen!

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