War das die zyklische Korrektur?

Samstag, 04.09.10 14:00

Liebe Leserinnen und Leser,


wie Sie wissen, steht für die kommenden Monate sowohl aus charttechnischer als auch aus fundamentaler Sicht eine kräftige Rallye auf dem Programm. Von zyklischer Seite erhalten die Märkte ab dem vierten Quartal ebenfalls kräftigen Rückenwind. Damit befinden wir uns derzeit in einer hochspannenden und gleichermaßen schwierigen Börsenphase. Denn der Übergang von einer Seitwärts- oder Korrekturbewegung in einen neuen Trend ist nur schwer punktgenau zu treffen. Zur Orientierung:


DAX und Dow Jones unterliegen neben vielen kürzerfristigen Zyklen auch einem dominierenden Vier-Jahreszyklus. Demnach markieren sowohl der amerikanische als auch der deutsche Leitindex im Abstand von vier Jahren untere Wendepunkte, die stets den Grundstein für kräftige Kursrallyes legen. In diesem Jahr haben die Märkte ihre absoluten Tiefpunkte im Februar (DAX) bzw. Juli (Dow Jones) ausgebildet – statistisch zwei eher ungewöhnliche Monate für Jahrestiefs. Was auf den ersten Blick banal klingt, könnte für das Timing in den kommenden Wochen noch sehr wichtig werden. Denn es gibt für den weiteren Kursverlauf jetzt zwei Varianten. Konkret:


1. Die Börsen haben mit dem Einbruch der vergangenen drei Wochen ihre Spätsommer-Korrektur schon abgearbeitet. Üblicherweise ist zwar der September der typische Konsolidierungs-Monat, doch es ist gut möglich, dass in diesem Jahr der August diesen Part übernommen hat. In diesem Fall dürften 5433 (DAX) bzw. 9614 (Dow Jones) genauso als Tiefs des Jahres 2010 in die Geschichte eingehen wie der vergangene Mittwoch als Startschuss zu einer fulminanten Kursrallye. Aber:


2. Bislang ist die Kursexplosion vom Mittwoch nur eine – wenn auch kräftige – Erholung nach den herben Verlusten der Vorwochen. Die Märkte vollziehen also ein Pullback an die Bremsbereiche, die vor ca. 14 Tagen unterkreuzt wurden. Nach dieser Gegenreaktion dürfte sich die mittelfristige Abwärtsbewegung noch einmal verschärfen, wobei zumindest die amerikanischen Indizes neue Jahrestiefs markieren sollten. Dieses Szenario ist aus Sicht der Börsenzyklen das Wahrscheinlichere. Das heißt:


Es geht es jetzt kurzfristig um die Frage, ob die Börsenzyklen vom Timing her wieder einmal exakt richtig liegen oder ob die typische Spätsommer-Korrektur bereits vorweggenommen wurde. Doch unabhängig für welche Variante sich die Märkte entscheiden, viel wichtiger ist die Perspektive für die nächsten Monate. Denn spätestens ab Oktober dürfte eine ganz massive Kursrallye starten, in der nach oben alles möglich ist. Für uns gilt es also in den nächsten Wochen den Grundstein für den Börsenerfolg im vierten Quartal 2010 und ersten Quartal 2011 zu legen.


Erfolgreiche Trades wünscht Ihnen
Ihr


Alexander Coels


P.S.: Alexander Coels ist Leiter des Zyklen-Teams der TM Börsenverlag AG und unterstützt Sie als Zyklen-Trader-Chefredakteur mit konkreten Derivate-Empfehlungen, die in ein real geführtes Musterdepot münden. Hier geht's zum Test!

 

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