Was kommt nach Nvidia? Die nächste Generation der KI-Gewinner

Dienstag, 09.07.24 17:00
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

Nvidia und wenige weitere Unternehmen dominieren heute die KI-Szene. Doch für den nächsten Wachstumsschub könnten andere Technologieaktien sorgen. Denn künstliche Intelligenz braucht neben leistungsfähigen Computer-Chips vor allem auch unkomplizierte und sofort einsatzbereite KI-Software für Unternehmen. Dieser Bedarf wird einigen großen Software-Anbietern zugutekommen, die auf eine breite Kundenbasis und etablierte Infrastruktur bauen können. Die stärksten dieser Zweitrunden-Gewinner finden sich bereits jetzt im Portfolio des boerse.de-Technologiefonds.

Bereits vor etwas mehr als einem Jahr erklärte Thomas Müller an dieser Stelle, warum Künstliche Intelligenz der Gewinn-Turbo einer neuen Investment-Epoche sein wird. Unsere Prognose damals: Zunächst profitieren Unternehmen, die Hacken und Schaufeln für den KI-Goldrausch liefern, also Produzenten und Ausrüster der Chip-Branche wie unsere Technologie-Champions Nvidia und ASML oder die großen Cloud-Computing-Dienstleister wie Amazon, Microsoft und Alphabet (Google).

Mehr als 200 Prozent Kursanstieg bei Nvidia und Super Micro in nur einem Jahr



Die überragende Kursentwicklung vieler Aktien im Portfolio des boerse.de-Technologiefonds hat unsere Einschätzung bestätigt. Der Aktienkurs des KI-Chiplieferanten Nvidia hat sich in den vergangenen zwölf Monaten verdreifacht! Der Kurs des KI-Server-Herstellers Super Micro Computer stieg im gleichen Zeitraum mit 240 Prozent sogar noch etwas stärker. Amazon, neben dem Online-Einzelhandelsgeschäft auch einer der größten Betreiber für Cloud-Rechenzentren, glänzte mit 55 Prozent Kursgewinn.

Diese Aufzählung ließe sich leicht fortsetzen. Einfacher ist ein Blick auf die Wertentwicklung des boerse.de-Technologiefonds: Der Wert der Fondsanteile erreichte gerade wieder ein neues Allzeithoch. Niemand kann genau voraussagen, ob die Technologieaktien in der Zukunft weiterhin so gefragt sind wie bislang oder ob die Kurse womöglich sogar noch stärker steigen. Doch eine Aussage darf man nach meiner Einschätzung wagen: Die Chip-Produzenten und Ausrüster werden nicht die einzigen Profiteure der KI-Revolution sein.

Chip-Produzenten wie Nvidia können sich heute über schier grenzenlose Nachfrage nach ihren KI-Systemen freuen. Der Grund ist leicht zu erkennen: Tausende Unternehmen investieren Milliarden in die Entwicklung neuer KI-Anwendungen – und es sind nicht allein Internet- und Netzwerk-Giganten wie Amazon, Alphabet, Apple, Meta und Microsoft. Unzählige Unternehmen wollen durch den Einsatz künstlicher Intelligenz effizienter und profitabler werden. Diese professionellen Anwender benötigen leicht zu implementierende KI-Lösungen, und am besten solche, die sie in bestehende Systeme integrieren können.


Software-Giganten wie Oracle und SAP drängen ins KI-Geschäft


Das ist eine Riesenchance für die großen Anbieter von Unternehmenssoftware: Oracle, SAP, Salesforce und ServiceNow, um nur einige zu nennen. Diese Marktführer haben enorme „digitale Burggräben“. Jeder dieser Software-Giganten hat mehr als 100.000 Kunden, die alle ziemlich abhängig von der jeweils verwendeten Software-Lösung sein dürften. Ein schneller Wechsel zu einem neuen System wäre vermutlich für viele Kunden äußerst schwierig und teuer.

Die Software-Anbieter haben den Kundenbedarf natürlich längst erkannt. So setzt SAP inzwischen stark auf die Integration von KI in bestehende Produkte und Plattformen. Mit der neuen Plattform SAP Conversational AI können Unternehmen beispielsweise eigene Chatbots für den Kundenservice entwickeln und mit bestehenden Systemen verknüpfen. Das Tool SAP Data Intelligence hilft Unternehmen, maschinelles Lernen in großem Maßstab zu nutzen. Es integriert Datenmanagement und maschinelles Lernen, um aus großen Datenmengen neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Auch der US-Softwarekonzern Oracle hat bereits ein Tool zu Entwicklung von Chatbots im Angebot, ebenso wie eine KI-Plattform, die maschinelles Lernen und Datenanalyse integriert. Die Plattform ermöglicht es Unternehmen, eigene KI-Modelle zu entwickeln, zu trainieren und zu implementieren. Eine weitere KI-Innovation von Oracle ist die autonome Datenbank. Diese nutzt KI, um sich selbst zu verwalten, zu sichern und zu reparieren. Dies reduziert den Verwaltungsaufwand und verbessert die Effizienz.

Oracle, SAP und weitere Software-Anbieter finden sich im boerse.de-Technologiefonds



Werfen Sie einen Blick auf den Kurschart der Aktien von SAP und Oracle: Die Börse scheint das Potenzial dieser Software-Giganten langsam zu erkennen. Auch im boerse.de-Technologiefonds sind sie natürlich vertreten. Bei guter Kursentwicklung wird ihr Anteil im Portfolio sukzessive erhöht. Das sieht das innovative Konzept des boerse.de-Technologiefonds vor.

Wenn Sie detaillierte Informationen über die clevere Strategie des boerse.de-Technologiefonds erhalten möchten, empfehle ich einen Blick in das gerade frisch aktualisierte White Paper „Die Anlagestrategie des boerse.de-Technologiefonds“ von Priv.-Doz. Dr. Hubert Dichtl und Thomas Müller, das Sie hier kostenlos downloaden können.

Auf gute Investments!

Thorsten Aalderks
Chief Operating Officer (COO)

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