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Technische Indikatoren
Die von Fred G. Schulzman entwickelte „Smoothed Rate-of-Change (S-ROC)” repräsentiert eine Abwandlung des „Momentum-Indikators“ bzw. der „ROC“. Hier wird zwar ebenso die Geschwindigkeit bzw. Kraft oder Stärke einer Kursbewegung gemessen, doch im Gegensatz zum herkömmlichen „Momentum/ROC“ bezieht sich die Berechnung nicht auf die Veränderungsrate der Kurse, sondern auf die eines „exponentiellen Moving Average“.
Im Prinzip wird hier also das „Momentum“ bzw. die „ROC“ eines „exponentiellen Durchschnitts“ berechnet, was die Kursfluktuationen glätten soll.
Zunächst wird ein „exponentieller Moving Average“ errechnet. Auf diesen „GD“ wird nun die „ROC“ konstruiert, indem vom heutigen „GD“ der „GD“ von n Tagen subtrahiert wird. Diese Differenz wird dann mit dem „GD“ vor n Tagen dividiert.
Das Ergebnis ist eine um die Null-Linie als Mittelpunkt oszillierende Darstellung mit theoretisch unbegrenzten Extrema.
S-ROCt = ROCx(EMAy)
wobei
ROC = Rate-of-Change
EMA = exponentiell Gleitender Durchschnitt
x = 13 Tage (Wochen) für die Rate-of-Change
y = Tage (Wochen) für den exponentiell Gleitenden Durchschnitt
Die „Smoothed Rate-of-Change“ repräsentiert einen Schwungkraft-Indikator, wobei der Kursverlauf des Basistitels durch die Berechnung des „Moving Average“ geglättet wird. Es gelten hier die nahezu unbegrenzten Analyse-Möglichkeiten des „Momentums“. Schulzmann hat die folgenden vier Anwendungsmöglichkeiten herausgestellt.
1. Long-Engagements sollten aufgebaut werden, wenn die „S-ROC“ vom negativen Bereich über die Null-Linie ansteigt. Analog sollten Short-Positionen aufgebaut werden, wenn die „S-ROC“ vom positiven Bereich unter die Null-Linie fällt.
2. Bestehende Long-Positionen sollten glattgestellt werden, wenn die „S-ROC“ einen Hochpunkt herausgebildet hat und nach unten abdreht. Analog sollten bestehende Short-Positionen glattgestellt werden, wenn die „S-ROC“ einen Tiefpunkt herausgebildet hat und nach oben dreht.
3. Ein bedeutendes Signal für die Eindeckung für Long-Positionen bzw. den Aufbau von Short-Engagements wird nach Fred G. Schulzman generiert, wenn die „S-ROC“ und der Basistitel eine bearishe Divergenz herausbilden. Diese ist gegeben, wenn der Basistitel neue Höchststände markiert, während in der „S-ROC“ ein tieferes Hoch entsteht, also hier der vorangegangene Hochpunkt nicht mehr überboten werden kann. Nach Schulzman ist dies ein deutliches Zeichen, dass die Kaufbereitschaft der Börsianer nachlässt.
4. Ein bedeutendes Signal für die Eindeckung von Short- und den Aufbau von Long-Engagements wird nach Fred G. Schulzman generiert, wenn „S-ROC“ und der Basistitel eine bullishe Divergenz herausbilden. Die ist gegeben, wenn der Basistitel neue Tiefststände markiert, während in der „S-ROC“ ein höheres Tief entsteht, also hier der vorangegangene Tiefpunkt nicht mehr unterboten wird. Nach Schulzman ist dies ein deutliches Zeichen, dass die Verkaufsbereitschaft und die Angst der Börsianer abnimmt.
Zur Signalgenerierung können selbstverständlich auch andere technische Werkzeuge verwendet werden, d.h. es können Trendlinien angelegt oder auch „Moving Averages“ konstruiert werden. Die Kreuzungen der Mittelpunktslinie als Kauf- oder Verkaufssignal heranzuziehen bringt dagegen nur selten erfolgreiche Resultate, da die „S-ROC“ aufgrund ihrer starken Glättung einfach zu langsam reagiert.
Quelle:
Thomas Müller,
TM BÖRSENVERLAG AG: Das GROSSE Buch der TECHNISCHEN INDIKATOREN
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