Dax 10452.0 -1.65%
MDax 21384.0 -0.62%
TecDax 1783.5 -0.83%
BCDI 138.73 -0.57%
Dow Jones 18184.0 -0.49%
Nasdaq 4836.72 -0.48%
EuroStoxx 2984.5 -1.37%
Bund-Future 165.23 0.05%

Kolumne15:00 21.02.16

Börsenexperte und Autor Thomas Müller

Genau solche Extremphasen ermöglichen Über-Renditen

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

es sind Börsenphasen wie derzeit, die deutsche Anleger von Investments an den Aktienmärkten abhalten. Doch wo immer sich Preise durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bilden, kommt es von Zeit zu Zeit zu exzessiven Preisschwankungen, und wie mit diesen umgegangen wird, unterscheidet erfolgreiche Investoren von erfolglosen. Zunächst:

Auch Immobilien – nach Lebensversicherungen der deutschen liebste Anlage – unterliegen „Wert“-Schwankungen. Weil Immobilien indes kaum miteinander zu vergleichen sind und keine regelmäßigen Preisveröffentlichungen stattfinden, wird dem sog. Betongold eine Anlagesicherheit zugebilligt, die es in der Realität nicht gibt. Dabei erfordern Immobilientransaktionen einiges an administrativen Vorbereitungen, während die Aktienmärkte einen solchen psychologischen Selbstschutz nicht kennen, da Aktienpakete binnen Sekunden erworben und veräußert werden können. Vergleichen wir:

Die Kurse der großen Aktienindizes klettern im langfristigen Mittel um 6% (Dow Jones seit 1896). Dagegen haben die Immobilienpreise in Deutschland zwischen 1970 und 2009 gerade einmal die Inflation ausgeglichen, so das Resümee der Vermögensverwaltung Albrech & Cie auf Basis der Daten des Analyseunternehmens Bulwiengesa. Nach dieser Studie betrug die Bruttomietrendite neuer Eigentumswohnungen in den vergangenen vier Jahrzehnten durchschnittlich 3,9% p.a., wovon Instandhaltungs- und Finanzierungskosten abzuziehen sind. Dem stehen langfristige Dividendenrenditen von gut 3% p.a. gegenüber, was an der Börse Anlegern eine Gewinnperspektive von 9% p.a. eröffnet.

Unzählige Studien beweisen, dass Aktien alle anderen Anlagealternativen schlagen. Daran wird bei fallenden Kursen stets gezweifelt, doch es sind genau die negativen Extremphasen, die Über-Renditen ermöglichen. Denn wenn Sie eine 9%-Anlage mit einem Abschlag von 25% kaufen können, dann wird (auf Sicht von zehn Jahren) daraus ein Investment, das 12,2% p.a. gewinnt. Das bedeutet eine jährliche Mehr-Rendite von 35%.

Wenn Sie sich fragen, wie Sie jetzt am besten agieren, dann machen Sie sich bewusst wie die Masse der Anleger handelt, und tun Sie das Gegenteil davon. Einen Ertrag von durchschnittlich 9% erzielen nur die wenigsten, da die meisten erst mutig werden, wenn die Kurse längere Zeit gestiegen sind, und ängstlich, wenn es nach unten rauscht. Im ersten Fall wird zu teuer eingekauft, in der Panik werden die besten Einstiegschancen verpasst. Deshalb:

Bleiben Sie diszipliniert und folgen Sie konsequent den Kaufsignalen des Champions-Oszillators, sobald die Zeit dafür reif ist. Immerhin haben unsere 100 Aktienbrief-Champions in den vergangenen zehn Jahren im Mittel 12,3% p.a. gewonnen, während Dow-Jones-Aktien auf nur 6,3% p.a. kommen und Dax-Titel auf gerade einmal 2,3% p.a.! Und bei defensiven Champions können Sie in die Verkaufswellen hinein jederzeit antizyklisch einsteigen (der Dax hat 28% vom Top verloren, der BCDI nur -9%). Denn bei „sicheren“ Aktien wird das Anlagerisiko allein vom Anlagehorizont bestimmt!

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief


P.S.: Dies ist das Editorial aus dem boerse.de-Aktienbrief, dem Börsenbrief für die laut Performance-Analyse 100 erfolgreichsten und sichersten Aktien der Welt. Wenn auch Sie Ihr Kapital mit diesen Champions-Aktien im Schnitt alle vier Jahre verdoppeln wollen, lade ich Sie herzlich ein, den boerse.de-Aktienbrief hier 14 Tage kostenlos zu testen.

TM's empfohlene Sachwertinvestments

Wertvor 10 JahrenKurs akt.Performance
Silber 11,36 19,69 73,38%
Gold 591,00 1.338,65 126,51%
BCI 14.374,50 27.753,60 93,08%
Apple 11,09 112,71 916,28%
Nestlé 27,66 70,50 154,85%
BCDI 33,83 139,52 312,42%

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