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Kolumne10:00 17.11.13

Börsenexperte und Autor Thomas Driendl

Wann startet der Turnaround bei E.ON und RWE?

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

gut Ding braucht Weile, heißt ein altes Sprichwort. Das gilt auch für den Turnaround von Aktien, wobei es manchmal gute Anlegernerven braucht. So zum Beispiel bei der Commerzbank (-> jetzt günstig bewertet?). Nachdem die Aktie bis Juli auf den tiefsten Stand aller Zeiten abgestürzt war, belehrte das zweitgrößte deutsche Finanzinstitut seitdem alle Skeptiker eines Besseren. Und die in der vergangenen Woche vorgelegten Quartalszahlen übertrafen ebenfalls die Markterwartungen, womit an der Börse der Sprung über die 10-Euro-Marke gelang. Wenn Sie investiert sind, bleiben Sie bitte dran. Denn 2014 könnte die Commerzbank so richtig durch die Decke gehen. Da es sich hier um ein hochspekulatives Investment handelt, betrachten Sie den Kapitaleinsatz bitte als Spielgeld. Mit E.ON und RWE standen jetzt zwei weitere schwer gebeutelte Dax-Mitglieder im Fokus (Hier erhalten Sie eine wissenschaftliche gratis Analyse zur E.ON-Aktie und zur RWE-Aktie). Konkret:

Die beiden Energieversorger kamen in den vergangenen Jahren an der Börse heftig unter die Räder. Zahlreiche politische Eingriffe (Stichwort Atomausstieg), Rezession sowie gestiegener Preisdruck machten die einstigen Highflyer auf dem deutschen Aktienmarkt zu veritablen Losern. So wurden in den vergangenen fünf Jahren rund Dreiviertel des Börsenwertes der Stromriesen in Luft aufgelöst. Und die in dieser Woche präsentierten Quartalszahlen verhießen auf ebenfalls nichts Gutes. Denn:

Der Gewinn von E.ON brach in den ersten neun Monaten 2013 um 53% auf nur noch 1,9 Milliarden Euro ein. Zudem wurden die Ergebnisprognosen für das Gesamtjahr auf 2,2 bis 2,4 Milliarden nach unten revidiert. Noch schlimmer bei RWE. Die Essener konnten von Januar bis September den Gewinn stabil bei 1,9 Milliarden Euro (+1,2%), doch der Ausblick für 2014 mit einem erwarteten Gewinneinbruch von 45% kam überhaupt nicht gut an. Während die Marktreaktionen bei E.ON relativ ruhig waren, fielen die RWE-Notierungen um bis zu 8% zurück. Doch das dürfte überzogen gewesen sein. Sie wissen:

Quartalszahlen spiegeln die Vergangenheit wider, die bei Turnaround-Kandidaten eben alles andere als rosig war. Sowohl Commerzbank als auch E.ON und RWE sind dabei, mit rigorosen Sparmaßnahmen, massivem Stellenabbau und strategischen Neuausrichtungen die Krise zu bewältigen. Zwischenzeitlich wird es bei diesen Aktien immer wieder zu heftigen Rücksetzern kommen. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Talsohle durchschritten sein wird. Langfristig dürfte das Comeback gelingen, wobei sich bei RWE und E.ON Turnaround-Gewinnpotenziale von bis zu 269% errechnen.

Mit den besten Empfehlungen
Ihr

Thomas Driendl
Chefredakteur
Turnaround-Ausblick

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WertKaufkursVerkaufskursGewinn
Aixtron 4,00 21,50 437,50%
IDS Scheer 6,00 14,98 149,67%
Elring Klinger 7,42 17,00 129,11%

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