Dax 11240.0 0.32%
MDax 21723.0 1.17%
TecDax 1756.5 1.27%
BCDI 133.37 0.00%
Dow Jones 19756.85 0.72%
Nasdaq 4894.66 0.78%
EuroStoxx 3212.0 0.53%
Bund-Future 161.54 0.08%

Renditedreieck Dax: Jährliche Durchschnittsrenditen seit 1980

DAX: Längerer Anlagehorizont erhöht die Gewinnwahrscheinlichkeit


Der Dax ist der bekannteste deutsche Aktienindex. Dieses Marktbarometer umfasst die 30 größten deutschen Aktiengesellschaften und spiegelt damit die Trends der heimischen Standardwerte wider. Der Dax wird von der Deutschen Börse seit dem 1. Juli 1988 berechnet und startete bei 1.163,52 Punkten. Die Indexbasis liegt bei 1.000,00 Punkten per 31. Dezember 1987. Mithilfe einer Zurückberechnung bis ins Jahr 1948 hat das Deutsche Aktieninstitut das sogenannte DAI-Rendite-Dreieck entwickelt. Die nachfolgende Abbildung zeigt welche Kursrenditen im Dax seit 1980 zu erzielen waren. Sie sehen:

Renditedreieck DAX - In 29 Jahren mehr als verelffacht!


Das Renditedreieck zeigt die jährlichen Durchschnittsrenditen für verschiedene Anlagezeiträume, wobei auf der horizontalen Achse das Jahr des Erwerbs und auf der vertikalen das Jahr der Veräußerung angegeben wird. Wer also z.B. Ende 1992 in den Dax investierte und Ende 2000 verkaufte, erzielte in diesem Zeitraum eine durchschnittliche jährliche Rendite von 19,5%.

Kurzfristig können Sie an der Börse Glück oder Pech haben, denn die Märkte können in einem Jahr erheblich gewinnen oder auch verlieren. Doch Glück und Pech gleichen einander auf lange Sicht immer aus, und entscheidend darf daher für Ihre Finanzplanung nur die Aussage der langfristigen Rendite-Entwicklung sein. Die Perspektive:

Mit langfristigem Anlagehorizont sind gute Gewinne möglich


Bei einer Anlage im Dax hätten Sie ...
- bei einem Kauf zum Jahresschlusskurs 1980 und einem Verkauf Ende 2014 einen Gewinn von durchschnittlich 9,3% im Jahr erzielt.
- bei einem Kauf am 31.12.1980 und dem Verkauf zum Jahresultimo 1999 einen Gewinn von durchschnittlich 15,1% jährlich erzielt.
- im Durchschnitt aller Anlageperioden seit 1980 auf Basis der Jahresschlusskurse einen jährlichen Gewinn von 11,6% erzielt. Seit 1981 errechnet sich für alle Perioden im Mittel ein Gewinn von 13,3% und seit 1982 waren es sogar 14,1% Gewinn per annum.

Achten Sie bitte auch auf die Farben der Abbildung. Positive Renditen sind grün hervorgehoben und negative rot. Je höher die prozentuale Veränderung, desto intensiver wird die Farbe dargestellt. Sie sehen:
- je länger die Anlagehorizonte, desto weiter gleichen sich die Renditen einander an, d.h. es gibt immer weniger Rendite-Ausreißer.
- negative Renditen kürzerer Zeiträume wandeln sich in positive, wenn der Anlagezeitraum länger wird.
- in der großen Aktien-Baisse wurden zwischen 2000 und 2002 drei Jahre in Folge mit negativen Kursrenditen abgeschlossen (erstmals überhaupt in der deutschen Börsengeschichte!).

Langfristige Investments verringern das Risiko


Der Dax notierte zum Jahresende 2014 bei 9806 Punkten. Seit 31. Dezember 1979 errechnet sich damit ein Kursgewinn von 1870%. Aus einer Anlage von 10.000 Euro wären also 197.000 geworden. Vergleichen Sie: Im gleichen Zeitraum wäre aus einer Anlage in Geldwerten bei einer Rendite von 5% jährlich nur 52.534 Euro geworden.

Fazit: Je längerfristiger Sie an der Börse investieren, desto geringer ist das Risiko, eine negative Rendite zu erzielen und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für einen Gewinn. Die Statistik zeigt:

Bei einem langfristigen Anlagehorizont können Sie im Durchschnitt mit Gewinnen von 9,3% p.a. rechnen! Mit einer Anlage in den Dax lässt sich allerdings kein sinnvoller Vermögensaufbau betreiben, denn es ist ein Gebot der Aktienanlage, Investments zu diversifizieren, d.h. in verschiedene Länder und Währungsräume zu investieren, um damit die Anlagerisiken weiter zu senken.

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