Sorten

Was sind Sorten?

Unter Sorten versteht man im Finanz- und Devisenwesen Fremdwährungen in physischer Form, also Münzen und Banknoten, die für den internationalen Zahlungsverkehr oder den Devisenhandel verwendet werden. Sorten dienen insbesondere dem direkten Umtausch von Währungen für Reisende, Unternehmen oder Banken, die Bargeld in einer Fremdwährung benötigen. Sie unterscheiden sich von Buchgeld, das nur elektronisch über Konten existiert, und spielen eine wichtige Rolle im internationalen Devisenhandel und bei der Absicherung von Währungsrisiken.

Arten von Sorten

Sorten lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterscheiden:

  • Bargeldsorten: Münzen und Banknoten in einer Fremdwährung, die für den physischen Zahlungsverkehr genutzt werden.
  • Kassensorten: Bargeldbestände, die Banken und Wechselstuben vorrätig halten, um Kundenwünsche zu bedienen.
  • Devisensorten: Sorten, die für den internationalen Handel, Zahlungsabwicklungen oder Devisentermingeschäfte genutzt werden.

 

Verwendung von Sorten

Sorten werden vor allem in folgenden Situationen benötigt:

  • Reisen ins Ausland: Wer in ein anderes Land reist, benötigt die lokale Währung in Form von Sorten, um Einkäufe, Transport oder Dienstleistungen zu bezahlen.
  • Unternehmenszahlungen: Firmen, die international handeln, nutzen Sorten, um Lieferanten oder Geschäftspartner in der jeweiligen Landeswährung zu bezahlen.
  • Devisenhandel: Banken und Finanzinstitute handeln Sorten, um Währungsrisiken abzusichern oder kurzfristige Liquiditätsbedarfe zu decken.

 

Beispiele für Sorten

Ein Beispiel sind Euro-Scheine, die in Deutschland oder anderen Euro-Ländern als Bargeldsorten im Umlauf sind. Ebenso zählen US-Dollar, britische Pfund oder Schweizer Franken zu den gängigen Sorten, die weltweit gehandelt werden. Unternehmen, die international tätig sind, tauschen häufig größere Mengen von Sorten, während Privatpersonen meist kleinere Beträge für Reisen umtauschen. Auch Banken wie die Commerzbank bieten Sorten für Kunden an und führen Kurse für den An- und Verkauf von Fremdwährungen.

Kauf- und Verkaufskurse

Sorten werden zu bestimmten Kauf- und Verkaufskursen gehandelt, die von Banken oder Wechselstuben festgelegt werden. Der Kaufkurs gibt an, zu welchem Preis die Bank Sorten vom Kunden ankauft, der Verkaufskurs zeigt, zu welchem Preis die Bank Sorten verkauft. Die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs stellt die Marge der Bank dar und beeinflusst die Kosten für den Währungstausch. Kunden sollten daher die Kurse vergleichen, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Einfluss auf den Devisenmarkt

Sorten beeinflussen auch den Devisenmarkt, da sie Teil des kurzfristigen Bargeldbedarfs und der Liquiditätsplanung von Banken sind. Große Transaktionen mit Sorten können insbesondere bei weniger liquiden Währungen zu Kursschwankungen führen. Gleichzeitig bieten Sorten für Anleger und Unternehmen eine Möglichkeit, kurzfristige Währungsrisiken abzusichern und ihre Liquidität in der benötigten Fremdwährung sicherzustellen.

boerse.de-Schlussfolgerung

Sorten sind physische Fremdwährungen in Form von Münzen und Banknoten, die für Reisen, Unternehmenszahlungen oder den Devisenhandel genutzt werden. Sie werden zu Kauf- und Verkaufskursen gehandelt, wobei Banken wie die Commerzbank entsprechende Dienstleistungen anbieten. Sorten sind ein wichtiges Instrument für die Absicherung von Währungsrisiken, die Abwicklung internationaler Zahlungen und die kurzfristige Liquiditätsversorgung. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen profitieren von einem bewussten Einsatz und Vergleich der Sortenkurse, um Kosten zu minimieren und Wechselkursrisiken zu steuern.



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