Termingeld bezeichnet eine Form der Geldanlage, bei der Anleger ihr Kapital für einen festen Zeitraum zu einem vorher vereinbarten Zinssatz bei einer Bank oder einem Kreditinstitut anlegen. Anders als beim Tagesgeld ist das Kapital beim Termingeld während der vereinbarten Laufzeit nicht verfügbar. Die Anlageform wird auch als Festgeld bezeichnet und gehört zu den klassischen sicheren Anlageformen für private und institutionelle Anleger.
Die wichtigsten Merkmale von Termingeld sind:
Beispielsweise kann ein Anleger 50.000 Euro für 12 Monate zu einem Zinssatz von 3 % anlegen. Nach Ablauf der Laufzeit erhält er das eingesetzte Kapital zuzüglich der Zinsen zurück. Termingeld eignet sich sowohl für Privatpersonen, die kurzfristig ihr Kapital parken möchten, als auch für institutionelle Investoren, die sichere Mittelanlagen benötigen.
Ein praktisches Beispiel aus dem Börsenumfeld: Banken wie die Deutsche Bank bieten regelmäßig Termingeldprodukte an, bei denen Anleger je nach Laufzeit unterschiedliche Zinssätze erhalten. Die Zinsen steigen häufig mit der Laufzeit, was eine Planungssicherheit für Anleger schafft.
Termingeld ist eine sichere und planbare Anlageform, die sich besonders für konservative Anleger eignet. Es bietet eine garantierte Verzinsung für einen definierten Zeitraum und schützt das Kapital durch gesetzliche Einlagensicherung. Während Termingeld weniger flexibel ist und geringere Renditechancen bietet als Aktien oder Fonds, stellt es eine wertvolle Komponente in einem ausgewogenen Portfolio dar, insbesondere für kurz- bis mittelfristige Anlageziele.