Marktübersicht

Derivate Risiko-Matrix

Die Risiko-Map gibt eine Orientierung im Derivate-Dschungel und ermöglicht eine Filterung nach relevanten Anlagekriterien. Dabei unterteilt die horizontale Achse die Finanzmarktinstrumente nach kurz-, mittel- und langfristiger Ausrichtung. Auf der vertikalen Achse wird hinsichtlich der Anlagestrategie unterschieden, von sehr sicher (Kapitalgarantie) über konservativ, neutral bis hin zu spekulativ. Die Schnittmenge zeigt die je nach gewählten Anlagebedürfnissen besten Derivate.

Risiko-Map

Index-Zertifikate

Index-Zertifikate sind derivative Finanzmarktprodukte, die sich eins zu eins zum Basiswert entwickeln. Andere Bezeichnungen für diese Gattung sind Partizipationszertifikat beziehungsweise Index-Tracker.

Je nach Anlageausrichtung gibt es die Möglichkeit mit Long-Zertifikaten, auch Bull-, Call-, oder Hausse-Zertifikaten genannt, auf steigende Kurse zu setzen. Short-Zertifikate bzw. Bear-, Put-, oder Baisse-Zertifikate erlauben eine Partizipation an fallenden Notierungen.

Hinsichtlich der Laufzeit wird zwischen Zertifikaten mit Laufzeitbeschränkung und ohne Laufzeitbeschränkung ("open-end") unterschieden. Das Bezugsverhältnis drückt dabei aus, wie viele Zertifikate notwendig sind, um eine Einheit des Basiswertes zu erwerben. So bedeutet ein Bezugsverhältnis von 1:10, dass 10 Zertifikate zum Kauf einer Einheit des Basiswertes berechtigen. Zur Funktionsweise:

Ein Index-Zertifikat auf den Dax kostet bei einem Stand von 3500 Punkten und einem Bezugsverhältnis von 1:1000 3,50 Euro. Steigt der Dax um 20% auf 4200 Zähler, gewinnt das Index-Zertifikat ebenfalls 20% und kostet dann 4,20 Euro. Analog gilt bei fallenden Kursen, dass ein 20%iger Rücksetzer im Index zu einem Kursverlust auf 3,36 Euro im Zertifikat führt.

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