"Magische 7": FocusMoney stützt sich auf den Jahrzehntzyklus

Montag, 26.11.07 08:38
"Das verflixte 7. Jahr", so heißt eine Komödie, in der Richard Sherman nach 7 Ehejahren von einer Superblondine - gespielt von Marilyn Monroe - verführt wird. Doch 7er Jahre sind nicht nur in so mancher Ehe eines Hollywoodstreifens eine Herausforderung, sondern auch an den Börsen. Denn in diesen 12 Monaten ereignet sich üblicherweise eine Korrektur an den Aktienmärkten inmitten einer Langfrist-Hausse, wie FocusMoney im Artikel "Magische 7" schreibt. Das große Anlegermagazin greift damit den "Jahrzehntzyklus" auf, den Thomas Müller in seinem Standardwerk "Gewinnen mit Börsenzyklen" bereits in 2005 herausgearbeitet hat. Demnach weisen die verschiedenen Jahre einer Dekade ein sich regelmäßig wiederholendes Muster im Kursverlauf auf, was sich geschickt für Anlageentscheidungen nutzen lässt. Konkret:

Thomas Müller - Gewinnen mit Börsenzyklen
Quelle: Thomas Müller "Gewinnen mit Börsenzyklen"
In der 111-jährigen Geschichte des Dow Jones z.B. verzeichnet der Markt in den ersten beiden Jahren eines Jahrzehnts normalerweise Verluste. Anschließend beginnt in 3er und 4er Jahren ein Aufschwung, der sich in 5er und 6er Jahren beschleunigt. Auch in den 7er Jahren geht die Kursrallye im Dow Jones zunächst weiter, bis der Aufschwung in eine kräftige Herbst-Korrektur mündet. Dabei kann sich der Einbruch sogar crashartig entladen, worauf in 8er und 9er Jahren sehr gute Börsenzeiten folgen. Daher erreicht der Dow Jones typischerweise erst am Ende einer Dekade die Höhepunkte des Jahrzehntzyklus.

Diesen Börsenzyklus illustriert FocusMoney mit einigen Beispielen. So stürzte der Dow Jones während der Asienkrise in 1997 ab, um anschließend bis 2000 regelmäßig neue All-Time-Highs zu erklimmen. Das gleiche Muster folgte auf den Börsencrash von 1987: Nachdem der Dow an einem Tag über 22% verlor, erlebte der US-Leitindex in den beiden folgenden Jahren eine kräftige Kursrallye.

Durch die enge Verbindung der internationalen Finanzmärkte verwundert es kaum, dass sich im Dax ein ganz ähnliches Muster wiederfindet. FocusMoney schreibt: "Börsenhochs, das zeigen die Kurven für beide Indizes, nehmen typischerweise in der Mitte eines Jahrzehnts ihren Anfang und erreichen ihren Höhepunkt zum Ende." Unterbrochen wird die Langzeithausse in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts auch beim Dax durch eine Korrektur in den 7er Jahren.

Thomas Müller - Gewinnen mit Börsenzyklen
Quelle: Thomas Müller "Gewinnen mit Börsenzyklen"
Doch Kurseinbrüche im "verflixten 7. Jahr" eröffnen auch große Chancen für Anleger, die den Börsenzyklen folgen. Denn nach dem Jahrzehntzyklus bietet die Korrektur die letzte Gelegenheit in der Dekade, um günstig in die Aktienmärkte einzusteigen, bevor die Märkte in die Kursrallye der 8er und 9er Jahre übergehen.

FocusMoney kommt in seinem Artikel zu dem gleichen Schluss wie Thomas Müller in "Gewinnen mit Börsenzyklen". Dax und Dow Jones weisen erstaunliche Regelmäßigkeiten auf. Schlussfolgerung daraus: 2007 ist ein Einstiegsjahr", schreibt das Magazin. Da die Jahresendrallye noch nicht begonnen hat, haben unterinvestierte Anleger diese Chance noch nicht verpasst!

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Der obenstehende Artikel bezieht sich auf den Artikel "Magische 7", der in FocusMoney erschienen ist. In einem zweiten Zyklen-Artikel beschreibt FocusMoney "Die besten Anlagestrategien". Eine Zusammenfassung finden Sie hier




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