Apple, Novo Nordisk, Real Madrid & FC Bayern: Was Fußball und Börse gemeinsam haben

Mittwoch, 18.10.23 16:42
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Sonntag spielten meine Münchner Löwen gegen Preußen Münster. Beide Gründungsmitglieder der Fußball-Bundesliga kicken inzwischen leider nur noch in der dritten Liga. Doch als eingefleischter Fan bleibe ich den Sechzigern natürlich trotzdem treu – schließlich lautet unser Leitspruch „Einmal Löwe, immer Löwe!“ An der Börse sind solche Treueschwüre dagegen fehl am Platz.

Beim langfristigen Vermögensaufbau empfiehlt es sich, zweit- oder gar drittklassige Aktien konsequent auszusortieren und stattdessen auf die langjährigen Gewinner zu setzen. In meinen Vorträgen auf dem Rosenheimer Börsentag, der mittlerweile zur beliebten Veranstaltungsreihe der Rosenheimer Investorenabende weiterentwickelt wurde, brachte ich in diesem Zusammenhang immer einen Vergleich mit der Fußball-Königsklasse.

Die üblichen Verdächtigen



Theoretisch haben alle 18 Bundesligisten die Möglichkeit, sich mit einer guten Saison für die Teilnahme an der Champions League zu qualifizieren. Und auch wenn manchmal Teams wie zuletzt Union Berlin die Überraschung gelingt, sind es am Ende doch wieder die Bayern, Borussia Dortmund und Leipzig, die an der Champions-League teilnehmen.

Dabei handelt es sich um kein rein deutsches Phänomen, denn auch aus den anderen großen europäischen Ligen kommen in der Regel ebenfalls immer die gleichen Champions-League-Teilnehmer. Aus Spanien sind bspw. stets Real Madrid und Barcelona dabei und aus Italien meist die beiden Mailänder Vereine sowie Neapel und Juventus Turin. In England ist der Kandidatenkreis zwar noch einen Tick größer, wobei mit Manchester City, Chelsea, Liverpool, Arsenal und Manchester United am Ende doch die üblichen Verdächtigen die Qualifikationsplätze unter sich ausmachen.

Deshalb sollten Anleger auf die Gewinner der Vergangenheit setzen



Im Sport sind die Top-Teams der Vergangenheit also automatisch die Favoriten für die Zukunft. Bei der Aktienauswahl gehen viele Anleger dagegen genau anders vor und setzen lieber auf Depotbremser und Verlierer-Aktien bzw. halten viel zu lange an diesen fest. Doch damit wird letztendlich nur Kapital blockiert, das besser investiert werden könnte.

Denn wie die Erfahrung zeigt, ist es wahrscheinlicher, dass Top-Champions wie Apple, McDonald’s, Novo Nordisk & Co. ihre langjährigen Erfolgskurse fortsetzen, als dass Kapitalvernichtern wie bspw. Deutsche Bank oder Bayer ein Turnaround gelingt. Und für den Fall, dass Erfolgsserien reißen oder ein Comeback startet, gibt es unsere Quartalsüberprüfungen. Konkret:

Im boerse.de-Aktienbrief führen wir alle drei Monate eine ausführliche Kennzahlenüberprüfung durch, bei der die aktuellen Champions mit den Aktien einer ständig wachsenden Beobachtungsliste verglichen werden. Stoßen wir dabei auf Werte, die bessere Chance-Risiko-Profile aufweisen als etablierte Champions, kommt es ggf. zu einem Austausch. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass im Pool der 100 Champions tatsächlich immer nur die laut boerse.de-Performance-Analyse gerade besten Aktien der Welt enthalten sind. Wie unsere Champions-Strategie im Detail aussieht, können Sie kostenlos und unverbindlich im „Leitfaden für Ihr Vermögen“ nachlesen.

Mit bester Empfehlung

Jochen Appeltauer
Chefredakteur boerse.de-Aktienbrief

PS: Morgen jährt sich der große 1987er-Crash zum 36. Mal, und kurz darauf wurde von Thomas Müller damals der Börsenverlag gegründet. Anlässlich dieses Firmenjubiläums investieren wir am 19. Oktober eine Million Euro in myChampions100, die Direktbeteiligung an allen 100 Champions.



Jochen Appeltauer ist boerse.de-Aktienbrief-Chefredakteur. Der boerse.de-Aktienbrief ist der große deutsche Börsenbrief für den langfristigen Vermögensaufbau mit den laut Performance-Analyse 100...

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