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Kolumne17:05 12.12.12

Börsenexperte und Autor Thomas Müller

Champagner kalt stellen, denn diese Tiefs werden nicht mehr unterboten

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

ein erfreuliches und gut zu prognostizierendes Börsenjahr befindet sich auf seiner Zielgeraden, wobei ich überzeugt bin, dass die beste Börsenphase noch vor uns liegt. Blicken wir zurück:

Ich hatte in meinem Ausblick für 2012 am 12. Januar geschrieben, dass US-Wahljahre aus historischer Sicht gute Börsenjahre sind, das typische Muster von 2er-Jahren im Dow Jones indes ein deutlich negatives zweites Quartal erwarten ließe. Demnach sollten die Märkte zunächst einige Wochen fester tendieren, um dann durchaus mächtigere Pullbacks an die 200-Tage-Linien zu vollziehen, was für Jahrestiefs im Zeitraum Mai/Juli spräche. Das zweite Halbjahr könnte daher möglicherweise spektakulär erfolgreich verlaufen, wobei die Jahreshochs im Dezember markiert werden sollten. Die Realität:

Der Dax hatte sich von 5900 zu Jahresbeginn auf rund 7200 im März geschoben. Von dort setzten die Kurse deutlicher zurück und unterkreuzten auch den GD 200. Das Jahrestief wurde dann in der Tat bei 5969 Punkten am 5. Juni markiert, womit das zweite Quartal zu einem Abschlag von 7,6% führte, was das größte Q2-Minus seit dem 19%-Einbruch von 2002 bedeutete. Im zweiten Halbjahr beträgt der Dax-Gewinn nun bisher 16%, und der deutsche Leitindex hat tatsächlich im Dezember seine Jahreshochs markiert. Im Dow Jones verlief die Entwicklung ähnlich mit einer 1000-Punkte-Rallye im ersten Quartal bis über 13.000 und dem Pullback auf das Jahrestief bei 12.102 per 4. Juni. Von dort ging es bis 13.610 am 5. Oktober nach oben, wobei auch hier die laufende Weihnachts-Rallye noch Luft lässt. Also:

Die All-Time-Highs liegen zwar noch über uns, doch es sind die Tiefpunkte, die Beachtung verdienen. So war der Dax 2011 von 7500 auf 5000 Punkte abgestürzt, worauf die Rallye bis 7200 in diesem März folgte. Das negative zweite Quartal bedeutete einfach die technisch notwendige Konsolidierung dieses Anstiegs, wobei 1230 Punkte Abschlag nach zuvor 2200 Punkten Anstieg einer klassischen 50%-Korrektur nahekommen. Gleichzeitig korrigierte der Dow Jones sogar nur 1300 Zähler, nachdem davor in sieben Monaten 2935 aufgesattelt worden waren. Das bedeutet:

Die Tiefs dieses Jahres stehen für den ersten Boden des 2011 eingeschlagenen neuen Aufwärtszyklus und sind damit bedeutende Unterstützungen. Die Zyklik lässt sogar vermuten, dass die letztjährigen Tiefststände – also 5000/4900 im Dax sowie 10.400/10.000 beim Dow Jones – in diesem Jahrzehnt nicht mehr unterboten werden! Und wenn beide Indizes neue All-Time-Highs markieren, geht die Party erst richtig los. Dazu fehlen lediglich 8% Anstieg, so dass Sie den Champagner schon mal kalt stellen können ...

Im Namen des gesamten Rosenheimer Börsenteams wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Liebsten und erholsame Feiertage.

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
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