Diese Vor- und Nachteile von Stops sollten Sie kennen!

Montag, 17.06.19 17:10
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

Stops werden von Tradern oft despektierlich behandelt. Sie seien ein Instrument für Anfänger, denn „die großen Fische“ würden platzierte Stop-Loss-Orders am Markt gerne „abfischen“. Damit ist gemeint, dass angeblich große Marktteilnehmer den Kurs dahingehend manipulieren würden, dass möglichst viele Stops ausgelöst werden.
 
Ich halte das für ein unbewiesenes Gerücht. Sicherlich: Wenn Sie bei einem CFD-Broker traden, der seine Positionen nicht am Markt absichert, kann das vorkommen. Solche Broker handeln gegen die eigenen Kunden. Ihr Gewinn ist dann der Verlust des Brokers und jeder Euro, den Sie verlieren, ist ein Euro Gewinn für den Broker. Zugleich legt der Broker selbst die Kurse der CFDs fest, die sich nur an den Kursen der Basiswerte orientieren müssen, sie aber nicht 1:1 nachbilden.
 
Doch niemand zwingt Sie, bei solchen Brokern zu handeln. Bei seriösen Brokern, wenn Sie Aktien oder Zertifikate handeln, ist die Wahrscheinlichkeit für das bewusste Herbeiführen von Stop-Auslösungen gering. Erst in dieser Woche hatte ich ein Gespräch mit einem Trader, der sich darüber wunderte, dass der Stop für seine Zertifikate-Position nicht ausgelöst wurde, obwohl nur ein Cent-Bruchteil zwischen seinem Stopp und dem rechnerischen Preis seines Knockout-Zertifikats bestand. Der Emittent hätte also die Möglichkeit gehabt, den Kurs des Zertifikats einen Cent tiefer anzusetzen, damit den Stop auszulösen und die Position des Kunden auszustoppen.
 
Doch daran hat der Emittent gar kein Interesse. Der sichert sich gegen alle Kursbewegungen ab und verdient nichts daran, wenn die Kunden Geld verlieren. Im Gegenteil: Je länger ein Kunde ein Zertifikat hält und je mehr Geld er damit verdient, umso besser für den Emittenten. Denn erstens verdient der dann an der Zins-Marge der Hebel-Komponente des Zertifikats Geld und zweitens kann ein Kunde, der Gewinne macht, auch künftig mehr Geld in neue Zertifikate investieren.
 
Ein weiterer Nachteil ist der bei Stops nicht garantierte Ausführungskurs. Wird der Stop-Kurs erreicht, verwandelt sich die Order in eine Marktorder. Sie wird zum nächstbesten Kurs ausgeführt. Dieser nächstbeste Kurs kann in illiquiden Märkten signifikant vom Orderkurs abweichen. Das gleiche Problem hätten Sie aber auch, wenn Sie auf Stops verzichten und manuell eine Marktorder für Ihren Trade eingeben.
 
Es gibt also den theoretischen Nachteil, dass Ihre Stops abgefischt werden. In der Realität halte ich das Problem aber für stark übertrieben.

Stops machen Trading mit sehr geringem Zeitaufwand möglich

Auf der anderen Seite ist der Stop vor allem für Trader, die nicht permanent vor dem Handelscomputer sitzen können, eine echte Erleichterung und schützt Sie vor Verlusten, die bedeutend größer ausfallen, als Sie es sich wünschen. Und die Stop-Order ermöglicht Ihnen die Eröffnung von Trades, ohne dass Sie selbst den Markt beobachten müssten. In dieser Woche hatten wir im Kurzfrist-Trader den Fall, dass abends nachbörslich die Stop-Order für eine Position erreicht wurde. Die Position wurde automatisch geschlossen. Wer den Stopp nicht platziert und an diesem Abend auch nicht mehr den Computer angeschaltet hatte, konnte die Position nicht mehr schließen. Am kommenden Morgen eröffnete der Markt bereits mit Gap up oberhalb der Knockout-Schwelle des Zertifikats, das damit vom Emittenten automatisch ausgeknockt wurde. Der Stop schützte hier also effektiv vor größeren Verlusten!

Beim Kurzfrist-Trader setze ich bei allenTrades Stops. So können meine Leser mit sehr geringem Zeitaufwand in die Welt des Tradings einsteigen. Bereits bei der Positionseröffnung können Sie den Stop-Loss eingeben und die Position damit unbeaufsichtigt laufen lassen. Selbst Gewinne realisiere ich am liebsten mittels Stop-Loss-Order. Wenn wir die im Trendverlauf immer wieder nah an den jeweils aktuellen Kurs heranziehen, können wir eine Kursbewegung möglichst vollständig begleiten und werden bei einem Trendwechsel automatisch mit Gewinn ausgestoppt.
 
Sebastian Müller
Chefredakteur
Kurzfrist-Trader

PS: Erst am Donnerstag eröffnete ich im Kurzfrist-Trader eine neue Position, die meine Leser eng mit einem Stop oberhalb eines wichtigen Widerstands absichern konnten. Das Kurspotenzial im Basiswert: Mindestens 15%! Mit Hebel fünf werden daraus schnell 75% Gewinn für Sie. Wenn der Trade interessant für Sie klingt, klicken Sie hier, testen Sie meinen Kurzfrist-Trader und bilden Sie den Trade schon in der kommenden Woche nach!

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