Sie kennen wahrscheinlich Super Mario, die Videospielreihe von Nintendo. Aber hoffentlich kennen Sie auch Super Micro. Dieses Technologie-Unternehmen, und Bestandteil des
boerse.de-Technologiefonds, ist etwa zehn Jahre jünger als Super Mario, aber mindestens ebenso erfolgreich. Seit Jahresbeginn hat die Aktie von Super-Micro-Computer rund 250 Prozent zugelegt.
Gegründet 1993, ist Super Micro der führende unabhängige Hersteller von High-End-Servern für
Künstliche Intelligenz (KI). Super Micro Server-Racks kommen immer öfter bei anspruchsvollen KI-Anwendungen zum Einsatz, weil sie für große Sprachmodelle optimiert sind und die besten Halbleiter des KI-Chip-Königs und
boerse.de-Technologie-Champions Nvidias verwenden.
Dementsprechend rund läuft das Geschäft bei Super-Micro-Computer. Im letzten Quartal stieg der Umsatz des Server-Herstellers um satte 70 Prozent gegenüber den vorherigen drei Monaten. Zu den Super-Micro-Kunden gehören Start-ups ebenso wie die großen Cloud-Computing-Anbieter und andere starke
Technologie-Unternehmen, wie
Tesla oder
Meta.
Super Micro verdient dank Künstlicher Intelligenz (KI)
Mehr als die Hälfte des Umsatzes von
Super Micro ist heute mit KI verbunden. Doch vielleicht ist das erst der Anfang. Denn schließlich rollt die KI-Welle gerade erst an. „Die KI-Revolution dürfte noch größer ausfallen als die Industrielle Revolution vor 200 Jahren – und sie wird noch viele Jahre weitergehen“, schätzt Super-Micro-Chef Charles Liang.
Wie rasant sich die KI-Revolution ausbreitet, zeigen auch einige Unternehmensmeldungen aus der vergangenen Woche. So wird Meta Platforms, die Muttergesellschaft von Facebook, Instagram und WhatsApp, jetzt neue generative KI-Tools in seine Ad-Manager-Software integrieren. Diese sollen es Werbetreibenden erleichtern, digitale Assets zu erstellen und anzupassen.
Ein neues Feature namens „Image Expansion“ verwendet beispielsweise generative KI, um Werbebilder an verschiedene Anzeigenformate anzupassen. Eine andere Ergänzung ermöglicht den Anzeigenkunden, mit verschiedenen KI-generierten Werbetexten zu experimentieren und so die effektivste Version einer bestimmten Anzeige leichter zu finden.
Google Assistent arbeitet jetzt mit Künstlicher Intelligenz
Unterdessen kündigte Google eine durch KI verbesserte Version seines persönlichen digitalen Assistenten an. Der soll künftig ein intelligenteres Werkzeug sein, das mehr kann als Informationen abrufen, Timer einstellen und Telefonate starten, wie zum Beispiel Reiseplanung, das Finden von Details in E-Mails oder das Erstellen einer Einkaufsliste. Der neue Assistent soll in den kommenden Monaten sowohl für Android- als auch für Apple-Mobilgeräte verfügbar gemacht werden.
Aller Voraussicht nach wird es auch immer leichter und vor allem preiswerter werden, leistungsfähige KI-Anwendungen zu entwickeln. Große Chip- und Computerhersteller wie Intel oder HP wollen ihren Teil dazu beitragen. Intel-Chef Pat Gelsinger enthüllte letzte Woche Pläne für „den KI-PC“, der „KI überall im großen Maßstab ermöglichen“ werde. KI-fähige PCs sollen dazu den neuen Intel Core Ultra-Prozessor verwenden.
Schon die nächste Generation von PCs dürfte also in der Lage sein, KI-Anwendungen ohne Internet-Verbindung auszuführen. Dell und HP haben schon erklärt, dass sie, mit Intels Unterstützung, bereits im kommenden Jahr KI-fähige Laptops anbieten werden.
Die KI-Revolution hilft nicht nur Nvidia
Diese aktuellen Entwicklungen zeigen dreierlei. Erstens: Die KI-Revolution kommt jetzt so richtig in Schwung. Zweitens: Viele Unternehmen werden von dieser Revolution profitieren. Drittens: Auch für richtig investierte Anleger bleibt die KI-Revolution ein seltener Glücksfall, denn sie wird auch auf die Aktienkurse wirken. „Ich rechne damit, dass sich die KI in den nächsten Jahren als Gewinn-Turbo einer neuen Investment-Epoche erweisen wird“, erklärt boerse.de-Gründer und Vorstand Thomas Müller.
Wer die langfristigen Chancen dieser Entwicklung nutzen will, ist vermutlich gut beraten, nicht mehr allzu lange mit Investments zu warten. „Nach den kräftigen Kursrückgängen der Aktienmärkte 2020 und 2022 und mit dem ab Oktober wieder positiven Jahreszyklus sind die Voraussetzungen für kräftige Kursgewinne jetzt perfekt“, sagt Thomas Müller, der auf mehr als 40 Jahren Börsenerfahrung zurückblicken kann.
Auch deswegen wird die boerse.de Vermögensverwaltung am 19. Oktober, dem Jahrestag des Crashs von 1987, exakt eine Million Euro in unseren Direktanlageservice
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Alternativ bietet sich ein Investment in den
boerse.de-Technologiefonds an. Dieser Fonds investiert nach einem innovativen, preisgekrönten Konzept in renditestarke Technologie-Champions sowie in viele andere Technologie-Aktien. Investments in diesen Zukunftsfonds sind schon ab rund 100 Euro möglich.
Mit den besten Empfehlungen
Peter Steidler
boerse.de Vermögensverwaltung GmbH
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