Indexinvestments: Entscheidend ist die Anlagequalität

Donnerstag, 15.10.20 16:18
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

für viele Anleger sind Investments in Aktienindizes eine einfache und bequeme Möglichkeit, Chancen und Risiken passiv auf einen Aktienkorb zu streuen. Denn dabei entfällt die oft aufwändige Suche nach passenden Einzeltiteln, und es kann an der Wertentwicklung eines vorgegebenen Aktienportfolios partizipiert werden. Dennoch bleibt die Qual der Wahl.

So ist die Zahl der weltweit berechneten Börsenindizes mittlerweile ins schier unermessliche gestiegen. Nachdem in einer Untersuchung des Deutsche Aktieninstituts zur Jahrtausendwende noch eine Größenordnung von über 33.000 Aktienindizes festgestellt worden war, explodierte die Anzahl der rund um den Globus regelmäßig veröffentlichten Indizes laut einer Studie der Index Industry Association bis 2018 auf über 3,7 Millionen. Inzwischen dürfte sogar die Vier-Millionen-Marke bereits geknackt worden sein. Das ist rund 75 Mal so viel, wie es überhaupt börsennotierte Aktiengesellschaften auf der Erde gibt (derzeit rund 53.000).

Allein die Deutsche Börse berechnet aktuell mehr als 900 verschiedene Aktienindizes, die neben deutschen Aktien (Dax, MDax, TecDax, SDax etc.) auch internationale Titel (Dax-Global) oder spezielle Themen und Strategien (Dax-Plus) oder Branchen (Dax-Sector) umfassen. Angesichts dieser Flut an Aktienindizes bleibt für Indexanleger die Qual der Wahl, die in den meisten Fällen doch wieder auf die großen bekannten Standardindizes wie Dax, Dow Jones, S&P 500 oder Euro Stoxx 50 fällt. Dabei ist zu bedenken:

Die Aktienauswahl bei Dax, Euro Stoxx 50, S&P 500 und Co. erfolgt nach Länder- bzw. Regionenzugehörigkeit, wobei letztlich Größenkriterien wie Marktkapitalisierung und Börsenhandelsumsatz den Ausschlag geben und auch meist für die Gewichtungen der in den Indizes enthaltenen Werte maßgeblich sind. Die langfristige Anlagequalität der enthaltenen Aktien spielt dagegen praktisch nirgends eine Rolle. Eine Ausnahme bilden dabei die Indizes der BCDI-Familie. Denn:

Für eine Mitgliedschaft bei einem der BCDIs kommen ausschließlich Champions aus dem boerse.de-Aktienbrief infrage. Das sind die 100 laut objektiven Kennzahlen der Performance-Analyse langfristig besten Aktien der Welt. Daraus werden für den BCDI zehn europäische, für den BCDI USA zehn US-amerikanische und für den BCDI Deutschland zehn deutsche Top-Champions – transparent und regelbasiert – ausgewählt, wobei durch halbjährliche Readjustierungen eine Gleichgewichtung alle Indexmitglieder angestrebt wird. Der Erfolg dieses qualitätsorientierten Konzepts lässt sich an der Performance ablesen. Konkret:

Seit der Erstnotiz am 2. Juni 2020 hat der BCDI Deutschland 10,3% gewonnen und damit den Dax (+8,4%) um 22% outperformt. Den BCDI USA gibt es seit 30. Oktober 2019. In nur knapp einem Jahr schoss der BCDI USA um 24,9% nach oben und notiert zurzeit nur 1% unter dem Anfang September markierten All-Time-High. Gegenüber dem S&P 500, der im gleichen Zeitraum 14,5% zulegte, hat der BCDI USA einen Vorsprung von 10,4 Prozentpunkten herausgeholt und den Dow Jones (+4,9%) sogar um das Fünffache übertroffen. Und der BCDI bleibt der langfristig beste europäische Aktienindex. Denn seit dem Börsenstart im Juli 2014 hat der BCDI 66,9% bzw. 8,5% p.a. gewonnen und damit den Dax, der nur 32,5% bzw. 4,6% p.a. zulegen konnte, um rund das Doppelte abgehängt. Gegenüber dem Durchschnitt der europäischen Vergleichsindizes (+12,6% bzw. 1,8% p.a.) errechnet sich eine BCDI-Outperformance von 431%, während der FTSE 100 sogar 12% verloren hat. Sie sehen:

Qualität zahlt sich auch oder gerade bei Indexinvestments aus. Alle Informationen über die Indizes der BCDI-Familie erfahren Sie unter www.bcdi.de bzw. im boerse.de-Special „Die große Indexanalyse“, die Sie hier kostenlos anfordern können.

Ihr
Thomas Driendl
Börsenverlag-Redaktion

Thomas Driendl ist Teil des Börsenverlag-Redaktion-Teams. Seit seinem Abschluss der Handelsakademie Innsbruck beschäftigt sich Driendl mit den internationalen Aktienmärkten. Nach Tätigkeiten im...
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