Lieb und teuer: Wie viel Kinder kosten – und wie Eltern vorsorgen können

Montag, 09.09.24 16:51
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

jetzt enden auch in Bayern die Sommerferien, und pünktlich zum neuen Schuljahr wird es für Eltern wieder teuer. Die Liste an Materialien, die besorgt werden müssen, ist lang. Dazu kommen eventuell noch ein neuer Ranzen, Sportsachen, ein Fahrrad oder Kleidungsstücke. Laut Experten belaufen sich die Kosten für ein Schulkind in Deutschland gerechnet auf zwölf Jahre auf etwa 3000 Euro – nur für Bücher, Hefte, Stifte etc. Wenn man noch Klassenfahrten, evtl. Nachhilfe, Ganztagsbetreuung und Verpflegung mit einrechnet, kommen manche Berechnungen sogar auf 21.000 Euro pro Kind. Das sind Kostenposten, die viele Familien bei der Geburt eines Kindes erfolgreich „verdrängen”. Doch es lohnt sich, nicht die Augen davor zu verschließen, sondern für die lieben Kleinen frühzeitig Geld renditestark anzulegen.

Je älter, desto kostspieliger



Zumal die Gesamtkosten für den Nachwuchs bis zum 18. Lebensjahr noch um einiges höher liegen. Sie belaufen sich laut Statistischem Bundesamt im Schnitt auf etwa 150.000 Euro. Möchte das Kind oder auch Enkelkind dann vielleicht noch studieren (was sich viele natürlich für ihre Nachkommen wünschen), sind die Eltern bzw. Großeltern erst so richtig gefordert, da die Miete für die erste eigene Wohnung oder das WG-Zimmer sowie eventuelle Studiengebühren je nach Stadt in ungeahnte Höhen steigen können. In Deutschland sind wir zwar in der privilegierten Situation, dass der Staat viele Kosten deckt. Sei es über das Kindergeld, die kostenlose Ganztagsbetreuung oder die Kindergrundsicherung. Dennoch bleibt oft eine erhebliche Finanzlücke, die bei Gering- bis Normalverdienern sogar zulasten der Bildung ihrer Kinder gehen kann.

Sinnvolle Geldanlage für Kinder oder Enkel



Was hilft, ist wie immer ein gewisser, finanzieller Weitblick. Deshalb sollten Eltern oder Großeltern am besten gleich bei der Geburt des Kindes sinnvoll Geld anlegen. Zum Ausgleich für die Extrakosten bis zur Volljährigkeit, und / oder zur Finanzierung der Studienzeit. Nur wie? Je nach Anlass, Ziel und Ihrer Erwartung an die Erträge der Geldanlage kommen verschiedene Möglichkeiten infrage. Hoch im Kurs stehen bei den Deutschen nach wie vor das Sparbuch, Girokonto oder Festgeld. Doch damit lassen sich auch vor dem Hintergrund wieder sinkender Zinsen keine großen Sprünge machen.

Langfristig deutlich rentabler sind dagegen Anlageformen wie Aktien(-Fonds). Natürlich geht es nicht darum, das Geld für die Kinder zu verspekulieren. Das bedeuten Aktienanlagen aber auch nicht automatisch. Denn gerade die Kombination aus einem langen Anlagehorizont, einer breiten Diversifikation und einer hohen Anlagequalität der ausgewählten Titel kann Eltern und Kindern ein attraktives Endkapital bei einem ausbalancierten Chancen-Risiko-Verhältnis bescheren.

Ein Rechenbeispiel: Angenommen, Eltern legen 10.000 Euro für zwanzig Jahre auf ein Festgeldkonto bei einer guten Verzinsung von 4% p.a., so stünde am Ende ein Betrag von knapp 22.000 Euro zu Buche. Wenn das Geld dagegen an der Börse investiert würde, so wären bei gleicher Anlagesumme, Dauer und einer angenommenen Rendite von 9% p.a. (langfristige Durchschnittsrendite von Dax und Dow Jones inklusive Dividenden) am Ende rund 56.000 Euro im Depot. Das ist eine Summe, mit der sich der Nachwuchs durchaus ein Studium finanzieren kann.

Deshalb: Informieren auch Sie sich über Champions-Investments wie die boerse.de-Fonds und wie auch Sie an der Börse ein Vermögen aufbauen können. Am besten mit der neuen, aktualisierten 57. Auflage des „Leitfaden für Ihr Vermögen”, den Sie hier kostenlos und unverbindlich anfordern können.

Auf erfolgreiche Investments!

Ihre
Sabine Lembert

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