Perfekter 11. Rosenheimer Börsentag

Samstag, 27.10.18 08:00
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

der 11. Rosenheimer Börsentag war wieder einmal eine wunderschöne Veranstaltung, die uns und unseren Besuchern einen riesigen Spaß gemacht hat. Dabei kamen trotz Kaiserwetter und der bayerischen Landtagswahlen abermals fast 1000 Anlegerinnen und Anleger nach Rosenheim, wobei wir Besucher aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Spanien und sogar Schweden begrüßen durften.

Wenngleich Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer es in ihrer Eröffnungsrede nicht glauben wollte, hielt ich mich in meinem Hauptvortrag mit gut 100 Minuten Rededauer fast an die Zeitvorgabe. Mein Problem war aber, dass ich einen 150-Minuten-Vortrag und 230 Folien hatte, weshalb ich kurz vor dem Mittagsbuffet ein wenig improvisieren musste.

Zur Begrüßung hatte ich einmal mehr erklärt, weshalb Vermögenserhalt nur über Sachwerte funktioniert. Denn Geld wird beständig weniger wert, weil immer mehr Geld geschaffen wird. Geldmengenausweitung bedeutet Inflation, und die Teuerung ist eine Folge davon. Der sinkende Geldwert führt zu nominal steigenden Sachwertpreisen, und dieser Automatismus ist unumkehrbar, solange ungedecktes Geld in Umlauf gebracht wird.

Die deutschen lieben bekanntlich Sicherheit, wobei Sparbeiträge in Lebensversicherungen fließen oder als Bargeld/Spareinlagen gebunkert werden, anstatt in Produktivkapital an der Börse Wertspeicher, Inflationsschutz und die Chance auf positive Realrenditen zu bieten. So konnten beispielsweise Ende 1999 für 10.000 US-Dollar 35 Unzen Gold oder 248 McDonald’s-Aktien erworben werden. Heute gibt es für diesen Betrag nur noch acht Unzen oder 60 Aktien, womit sich drei Viertel der ursprünglichen Kaufkraft in Luft aufgelöst haben. Da ist es dann um so dramatischer, dass nach einer AXA-Umfrage 58% der Deutschen in Aktien ein unkalkulierbares Risiko sehen, aber nach der Postbank-Digitalstudie 29% Kryptowährungen als interessante Geldanlage betrachten ...

Das bundesweit wichtigste Thema ist die Rente. Doch obwohl sich 70% höhere Renten wünschen, wird immer mehr Geld unverzinslich angelegt. Denn der Anteil von Barmitteln bzw. der auf Tages- oder Girokonten geparkten Liquidität hat sich in den vergangenen zehn Jahren von 15% auf 25% erhöht. Dies zeigt, dass deutsche Anleger die Aktienanlage völlig falsch beurteilen, denn Risiken werden deutlich überschätzt und die langfristigen Renditechancen weit unterschätzt. An dieser Stelle zeige ich in Vorträgen immer gerne den Dax-Pechvogel, der mit traumwandlerischer Sicherheit Jahr für Jahr auf dem jeweiligen Hochpunkt 1000 Euro in den Dax investiert. Seit Ende 1987 hätte der Dax-Pechvogel aus 32.000 mehr als 100.000 Euro gemacht und damit eine Rendite von 6% p.a. realisiert. Doch:

Es gibt natürlich lukrativere Alternativen, wie beispielsweise unseren BCDI®, für den sich in den 51 Monaten seit Börseneinführung eine Outperformance von über 90% zum Dax errechnet. Mit dem neuen boerse.de-Weltfonds (WKN: A2JNZK) besteht jetzt sogar die Möglichkeit risikoreduzierter Aktienmarkterträge. Wer bislang das Börsenrisiko scheute, hat also ab sofort keine Ausrede mehr!

Mit bester Empfehlung
Ihr
Thomas Müller

PS: Nach der erfolgreichen Zeichnungsphase (9,8 Millionen Euro) kann der boerse.de-Weltfonds ab sofort an der Börse Stuttgart ohne Ausgabeaufschlag gehandelt werden.
Thomas Müller ist seit 1987 Verleger, Gründer und Vorstand der TM BÖRSENVERLAG AG, sowie Gründer und Geschäftsführer der boerse.de Finanzportal...
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