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Schwaben haben offensichtlich nicht nur einen ausgeprägten Sinn für Sparsamkeit, sondern auch noch ein besonders glückliches Händchen für das richtige Timing. Das zeigt sich am Beispiel des traditionsreichen Elektrotechnikunternehmens Pfisterer aus Winterbach, dessen Börsengang am 14. Mai 2025 ein mutiger, aber lohnender Schritt war.
Als erstes, deutsches Unternehmen 2025 wagte Pfisterer den Schritt an die Frankfurter Börse und setzte damit ein positives Zeichen in einem bislang verhaltenen deutschen IPO-Jahr. Denn viele Firmen scheuen das aktuell angespannte, wirtschaftspolitische Klima und verschieben deshalb ihren Börsengang in der Hoffnung auf mehr Stabilität.
Doch Pfisterer ist das Risiko eingegangen und erntet jetzt die Früchte. Dazu Firmenchef Johannes Linden: „Die politische Situation in der Welt ist so wie sie ist. Die wird sich möglicherweise auch kurzfristig nicht verändern. Insofern haben wir gedacht, jetzt ist der richtige Moment. Und die Ergebnisse sprechen für sich." Der Ausgabepreis der Pfisterer-Aktien lag bei 27 Euro und damit in der Mitte der zuvor kommunizierten Bookbuilding-Spanne von 25 bis 29 Euro. Im Lauf des ersten Handelstages stieg der Kurs der Aktie dann auf rund 31 Euro. Seither pendelt das Pfisterer-Papier tendenziell seitwärts (Stand: 20. Mai). Dennoch haben die Schwaben mit dem Börsengang rund 200 Millionen eingenommen und wollen das Geld vor allem in das eigene Wachstum investieren.
Die 1921 gegründete Pfisterer-Gruppe zählt nämlich zu den weltweit führenden Anbietern für Verbindungstechnik in Stromnetzen. Diese Produkte kommen unter anderem in Offshore-Windparks, Freileitungen, Erdkabelsystemen und industriellen Anlagen zum Einsatz und erfreuen sich einer großen Nachfrage. Denn der weltweite Bedarf an leistungsfähiger Strominfrastruktur wächst rapide – aufgrund der Energiewende, der Digitalisierung und der geplanten Infrastruktur-Investitionen in vielen Ländern. Davon könnten auch der schwäbische Börsenneuling und dessen Investoren in Zukunft profitieren.
Ob dem so sein wird, muss sich jedoch er zeigen. Denn Negativ-Beispiele von Börsengängen gibt es gerade in volatilen Marktphasen zur Genüge. Zum Beispiel blieb die Douglas-Aktie nach ihrem Börsengang im März 2024 deutlich hinter den Erwartungen zurück. Trotz einer starken Markenbekanntheit, einer breiten Filialstruktur und dem wachsenden Online-Geschäft konnte der Kosmetikhändler die Anleger nicht überzeugen. Die Aktie notiert aktuell bei etwa elf Euro und damit über vierzig Prozent unter dem Ausgabepreis.
Ernüchternd verlief auch der weltweit größte Börsengang 2024: Lineage, ein US-Anbieter von Lagerlogistik, ging im Juni 2024 mit großen Ambitionen an den Start. Doch die Entwicklung des operativen Geschäfts hat die Erwartungen der Investoren bislang nicht erfüllt, weshalb die Aktie ebenfalls etwa 40 Prozent an Wert verloren hat.
Wie sich die Pfisterer-Aktie in Zukunft entwickeln wird, kann trotz der an sich positiven Vorzeichen niemand sagen. Deshalb ist der erste, deutsche Börsengang 2025 – wie im Übrigen jedes IPO – mit Vorsicht zu genießen. Denn Börsennovizen können im Gegensatz zu den insgesamt 100 Champions aus dem boerse.de-Aktienbrief noch keine mindestens zehnjährige, erfolgreiche Aktienkursentwicklung vorweisen. Diese ist zwar auch kein Garant für weitere Kursgewinne, aber die betreffende Aktie hat immerhin schon ihre langfristig hohe Anlagequalität unter Beweis gestellt und gezeigt, dass das Geschäftsmodell des betreffenden Unternehmens solide und erfolgreich ist.
Deshalb: Informieren auch Sie sich über die langfristig besten Aktien der Welt und sichern Sie sich jetzt ganz unverbindlich Ihre kostenlose boerse.de-Aktienbrief-Ausgabe!
Ich wünsche Ihnen einen entspannten, erfolgreichen Börsentag,
Ihre
Miss boerse.de
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