SAP: Der Sprung in die Cloud ist geglückt

Montag, 24.01.22 09:14
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

wussten Sie, dass SAP sogar im Corona-Jahr 2021 zum vierten Mal in Folge zu Deutschlands wertvollster Marke gekürt wurde? Wie aus dem BrandZ-Ranking hervorging, stieg der Markenwert des „Most Valuable German Brand 2021“ gegenüber dem Vorjahr um mehr als neun Prozent von 50,9 auf 55,6 Milliarden Dollar. Ein Grund für die besondere Krisenfestigkeit des Softwarekonzerns ist den Analysten zufolge dessen außergewöhnliche Portfolio-Bandbreite. SAP unterstützt Unternehmen dabei, die enormen, unerwarteten Herausforderungen infolge der Coronapandemie und des digitalen Wandels zu bewältigen. Dazu kommt eine Eigenschaft, die sich gerade in Krisenzeiten als vorteilhaft erweist: Champions wie SAP sind wegen ihres Fokus auf Qualität und Zuverlässigkeit weltweit hoch angesehen und besitzen starke, bekannte Marken.

Diese Faktoren dürfte wesentlich dazu beigetragen haben, dass der Software-Konzern vergangene Woche mit hervorragenden, vorläufigen Quartalszahlen überraschte.

SAP überrascht mit starken Zahlen

Dabei übertrafen die Ergebnisse die eigene, im vergangenen Jahr mehrmals angehobene Gewinnprognose: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte die Softwareschmiede aus Baden Württemberg die Umsatzerlöse im herausfordernden, vierten Quartal um sechs Prozent auf 7,98 Milliarden Euro steigern. Für das gesamte Jahr 2021 verzeichnete SAP eine Umsatzsteigerung von zwei Prozent auf 27,84 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr 2021 erzielte Europas größter Softwarehersteller vorläufigen Berechnungen zufolge ein währungsbereinigtes Betriebsergebnis von 8,41 Milliarden Euro, was SAPs anvisierte Prognosespanne, die zwischen 8,1 und 8,3 Milliarden Euro lag, übertreffen würde. Ein Grund für das gute Gesamtresultat ist die Auftragslage im Wachstumssegment „Cloud”.

Wachstum mit der Datenwolke

Allein im Schlussquartal 2021 wurden durch das stark ausgebaute Cloud-Portfolio gut 2,61 Milliarden Euro eingenommen, was einer Steigerung um 28% entsprach. Die jüngsten Erfolge bestätigen, dass sich die vor Jahren eingeläutete Wende vom einmaligen Lizenz-Verkauf hin zum Abo-basierten Cloudgeschäft nun bezahlt macht. Denn die regelmäßigen Einnahmen haben den Vorteil, dass Umsätze prognostizierbar und Kunden langfristig an das Unternehmen gebunden werden.

SAP-Chef Christian Klein rechnet bei der Cloudsparte für 2022 mit einem Umsatzplus von 23% bis 26%, bei einem gruppenweiten Wachstum von vier bis sechs Prozent. Der Software-Champion muss das Tempo in diesem Bereich aber weiter hochhalten, um wie vom Vorstand avisiert bis 2025 mehr als 22 Milliarden Euro Umsatz mit dem Cloudgeschäft zu generieren. Hierzu hat Firmenchef Klein u.a. das Rundum-Angebot „Rise with SAP" auf den Markt gebracht, das Kunden beim Wechsel in die Cloud stärker unterstützen soll.

Hoch hinaus will auch die SAP-Aktie – und das seit über einem Jahrzehnt. Im Mittel erzielte der Champion seit Januar 2012 eine Performance von +9,4% p.a. und sichert sich aufgrund seiner hohen Anlagequalität einen Platz in den 100 boerse.de-Aktienbrief-Champions. Welche weiteren 99 Top-Aktien aktuell besonders empfehlenswert sind, lesen Sie in zwei boerse.de-Aktienbrief-PDFs, die Sie hier kostenlos und unverbindlich anfordern können.

Mit den besten Grüßen,
Ihr

Daniel Drasch
Markenaktien-Experte


Marketing-Manager Daniel Drasch gehört zum Team des Aktien-Ausblicks, Deutschlands großem Börsen-Newsletter mit mehr als 150.000 Lesern. Der Aktien-Ausblick informiert von Montag bis Samstag...


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