Starkes Jahr, starker Ausblick: Sartorius überzeugt auf der ganzen Linie

Dienstag, 23.02.21 17:16
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

bei Sartorius muss ich unweigerlich an den Rosenheimer Börsentag 2019 denken. Damals hielt die mittlerweile nach langer Krankheit verstorbene „Börsen-Oma” und Autorin Beate Sander einen fesselnden Vortrag über ihre Laufbahn, Anlagestrategie und Portfoliostruktur. Frau Sander erwähnte dabei immer wieder eine ihrer Lieblingsaktien: den Laborausrüster Sartorius, den sie vor rund zehn Jahren für nur fünf Euro pro Anteilsschein gekauft hatte, da das Unternehmen Sanders’ Meinung nach „in einem Zukunftsmarkt tätig ist”. Im Publikum des Rosenheimer Börsentags wurde der Aktientipp natürlich fleißig notiert, während boerse.de-Aktienbrief-Leser schon seit der Erstempfehlung im Oktober 2018 von Sartorius profitierten. Aktuell liegt der renditestärkste Champion mit bereits 271% im Plus, und die Chancen auf eine Fortsetzung der langjährigen (Börsen)-Erfolgsgeschichte par excellence stehen gut.


Eine Göttinger Erfolgsgeschichte

Sartorius wurde bereits 1870 gegründet und erzielte mit einer damals wegweisenden Analysewaage erste Erfolge. Die Wägetechnik ist bis heute ein wichtiges Standbein des Konzerns, der sich im Lauf der Jahrzehnte von einer feinmechanischen Werkstatt zu einem international führenden Life-Science-Konzern entwickelt hat. Dessen operative Konzernstruktur besteht aktuell aus zwei Bereichen: Bioprocess Solutions (Filtration, Fluid Management, Fermentation und Purification für Produktionsprozesse der biopharmazeutischen Industrie) und Lab Products & Services (Laborinstrumente und Verbrauchsmaterialien).

Sartorius umschreibt sein übergeordnetes Unternehmensziel mit den Worten: „Wissenschaftlern und Ingenieuren dabei zu helfen, schneller und einfacher Fortschritte bei der Entwicklung und Herstellung von Medikamenten zu erreichen – damit mehr Menschen Zugang zu besserer Medizin erhalten.”

Sartorius beschäftigte Ende 2020 in mehr als 30 Ländern rund 10.600 Mitarbeiter verteilt auf 60 Standorte. Das Unternehmen wächst seit Jahren dank einer Mischung aus Zukäufen und organischem Wachstum um durchschnittlich 15% pro Jahr. Und das, sogar ohne „Pandemie-Effekt”.

Corona-Profiteur mit Perspektive

Aufgrund der Corona-Pandemie verbuchte der Labor- und Pharmazulieferer 2020 jedoch ein Rekordjahr. Da Sartorius Labore ausrüstet, Geräte und Materialien zur Herstellung von Medikamenten produziert und Impfstoffentwickler mit Spezialfiltern, Zellkulturmedien und analytischen Instrumenten beliefert, stieg der Auftragseingang um fast die Hälfte. Der Konzernumsatz kletterte um knapp 28% auf rund 2,34 Milliarden Euro, der Gewinn um rund 44% auf 226 Millionen Euro.

Für 2021 gibt sich Sartorius-Chef Kreuzburg deshalb optimistisch und rechnet mit einem Gewinnzuwachs von 19% bis 25%. Die operative Marge (Ebitda) soll von 29,6% auf 30,5% steigen. Bis 2025 will das Unternehmen seinen Umsatz auf fünf Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Natürlich basieren diese Prognosen nicht nur auf den „Spätfolgen” der Corona-Pandemie, sondern auf Sartorius’ diversifizierter Kundschaft aus der Pharmabranche, die auch andere, wichtige Medikamente produziert – zum Beispiel für die Krebstherapie.

2021 könnte für den Champion aber auch noch aus einem weiteren Grund „historisch” werden: Sartorius gilt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für den Dax, der ab September auf 40 Unternehmen erweitert werden soll.

Sie sind herzlich dazu eingeladen, zwei Ausgaben boerse.de-Aktienbrief kostenlos und unverbindlich kennenzulernen. Ganz ohne Verpflichtung. Das Ansehen kostet Sie nichts, und wir sind uns sicher, dass die Anlagestrategie, der heute schon Tausende Anlegerinnen und Anleger mit Begeisterung folgen, auch Sie überzeugen wird!

Mit bester Empfehlung

Daniel Drasch
Markenaktien-Experte boerse.de

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