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Tesla: Börsen-Blase oder Zukunfts-Investment?

Mittwoch, 08.07.20 16:09
Jahrelang waren Tesla und Unternehmenschef Elon Musk primär in den Negativschlagzeilen zu finden. Mal wurden selbstgesteckte Produktions- oder Auslieferungsziele nicht erreicht, mal twitterte Musk, Tesla zu privatisieren, dann wieder gab es Liquiditätsengpässe. Doch der Visionär ließ nicht locker und nähert sich seinem Traum mit großen Schritten: Er will (unter anderem) den Automobilmarkt revolutionieren.

Elon Musks Traumfabrik


Geht es nach Musk, so werden in weniger als 20 Jahren die meisten Autos mit einem Elektromotor unterwegs sein - und möglicherweise das Tesla-Emblem tragen. Denn bereits Anfang des Jahres hat der Elektroauto-Pionier Volkswagen in Sachen Börsenwert übertroffen und wurde im Juli “wertvollster Autobauer der Welt”. Gleichzeitig wurde bekannt, dass der Automobilhersteller im vergangenen Quartal trotz Corona deutlich mehr Neuwagen ausgeliefert hat, als Analysten prognostiziert hatten. Infolgedessen eilt die Tesla-Aktie, die seit 24. Januar 2020 im boerse.de-Signale-USA(Kursgewinn bisher 143,4%) gelistet ist, von einem Rekordhoch zum nächsten.

Kann Tesla Erfolge in Serie produzieren?


Skeptiker weisen darauf hin, dass Tesla in den ersten 17 Jahren seit der Gründung nur rote Zahlen schrieb und erst 2019 erstmals profitabel wirtschaftete, während etablierte, deutsche Automobilhersteller Milliardengewinne einfuhren. Optimisten argumentieren dagegen, dass Tesla nun mal gewaltige Investitionen in Forschung und Entwicklung, neue Fabriken und das eigene Wachstum investieren muss(te) und deshalb zeitweise stark unter Druck stand. Die Früchte der jahrelangen, harten Arbeit könnte Elon Musk jetzt ernten, wie die vergangene Woche veröffentlichten Auslieferungszahlen erahnen lassen:

Das kalifornische Unternehmen verkaufte von April bis Juni 90.650 Autos. Analysten hatten lediglich mit 74.130 Fahrzeugen gerechnet. Besonders gut entwickelten sich die Modellfamilie 3/Y, von der rund 80.000 Stück abgesetzt wurden. Die deutlich älteren und teureren Modelle S und X verloren dagegen für Tesla mit nur etwa 10.600 verkauften Einheiten weiter an Bedeutung.

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Peter Steidler
Prokurist
boerse.de-Vermögensverwaltung
Peter Steidler ist Prokurist der boerse.de Vermögens­verwaltung GmbH, einem von der Bundes­anstalt für Finanz­dienst­leistungs­aufsicht (BaFin) zugelassenen...

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