Texas Instruments – hier geht die Rechnung auf

Montag, 27.03.23 17:55
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

es ist schon erstaunlich, wie viele elektronische Geräte mittlerweile in unserem Leben alltäglich geworden sind. Das fängt schon bei der Kaffeemaschine an – das ist morgens das erste Gerät, das bei mir zu Hause auf Hochtouren läuft. Im privaten Bereich fallen direkt weiter Handys, Kühlschränke, Autosteuerungen und Fernseher ein, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Aber vor allem auch in der Industrie oder in der Medizin ist die Verwendung von elektronischen Bauelementen zur Steuerung von elektrischen Signalen unverzichtbar geworden. Die Module werden dabei zunehmend kleiner, mikroskopisch klein.

Einen maßgeblichen Anteil am Erfolg der Mikroelektronik hat dabei der Champion Texas Instruments. Auch die Aktie des Unternehmens überzeugt seit Langem. In den vergangenen zehn Jahren verzeichneten Anleger durchschnittlich einen Kursgewinn von 18,7% p.a.

Viel mehr als nur Taschenrechner



Die Wurzeln des Unternehmens liegen in der 1930 gegründeten Geophysical Service Incorporated, die für die Ölbranche geografische Daten digital darstellte. 1951 erhielt das Unternehmen seinen heutigen Namen, ein Jahr später erwarb es eine Lizenz zur Nutzung und Weiterverarbeitung von Transistoren. Das Unternehmen entwickelte dann selbst im Jahr 1958 den ersten integrierten Schaltkreis. Dieser leitete die Revolution der Mikroelektronik ein.

Am bekanntesten ist Texas Instruments wohl für seine Taschenrechner, diese machen jedoch mittlerweile nur noch etwa 2% des Umsatzes aus. Der Löwenanteil des Umsatzes (40%) wird in der Industrie erwirtschaftet, wo eine große Anzahl von Chips beispielsweise in Fertigungsrobotern verbaut werden, aber auch in simpleren Systemen wie Thermostaten und Türschlössern. Ein Viertel des Umsatzes entfällt auf den Automobilbereich, wo unter anderem Fahrassistenzsysteme auf TI-Produkten basieren. Die Einnahmequellen von Texas Instruments sind äußerst vielfältig und erstrecken sich bei etwa 80.000 Produkten über viele verschiedene Märkte.
 

Der etwas andere Halbleiterhersteller



Texas Instruments hebt sich in einigen Punkten von seinen Mitbewerbern im Halbleiterbereich ab. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich analoger integrierter Schaltungen. In einer immer mehr digitalisierten Welt mag zunächst verwundern, warum dies ein unternehmerischer Vorteil sein soll. Aber jedes elektronische Produkt erfordert auch immer „langweilige“ analoge Technologie. Jedes Mal, wenn etwas „digitalisiert" wird, wächst daher auch der Bedarf an analogen Chips.

Die Strategie von Texas Instruments unterscheidet sich auch in einem wichtigen Aspekt: Die meisten Produktionsanlagen befinden sich in den Vereinigten Staaten, während die Verkäufe überwiegend in Übersee erfolgen. Dies führt zu einer ganz anderen Dynamik als bei den meisten anderen Halbleiterunternehmen, die sich bei ihren Inlandsverkäufen stark auf Produktionspartner in Übersee verlassen, um kurzfristig die Rentabilität zu maximieren. Die Strategie von Texas Instruments basiert auf der langfristigen Nachhaltigkeit der Produktion und der Gewinnspannen.

Dividende als Bonus obendrauf



Texas Instruments hebt sich zudem durch seine Ausschüttungspolitik von seinen Konkurrenten ab. Eine Gewinnbeteiligung erhalten Texas-Instruments-Aktionäre bereits seit dem Jahr 1962. Seit 2004 wurde die Dividende kontinuierlich gesteigert, im Mittel belief sich die Erhöhung 25% auf p.a.  Aktuell beläuft sich die Dividendenrendite auf solide 2,8%, aber auch in den Kategorien Gewinn-Konstanz und Verlust-Ratio kann das Unternehmen punkten.

Der Wert ist daher äußerst interessant für Aktionäre, die risikobewusst investieren möchten, gerne aber von der globalen Digitalisierung profitieren wollen. Texas Instruments gehört zudem zu den 20 Technologie-Champions, die das Kerninvestment-Portfolio des boerse.de-Technologiefonds bilden, der gerade mit dem Goldenen Bullen – einer der wichtigsten Auszeichnungen der deutschen Finanzmarktszene – zur Fondsinnovation des Jahres gekürt wurde.

Auf gute Investments!

Ihre
Katja Zacharias

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