Traden Sie besser in regulierten Märkten!

Montag, 19.11.18 16:29
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

am Donnerstag lehrte uns der Markt, weshalb Sie am besten ausschließlich in regulierten Märkten und Basiswerten traden und anlegen sollten, zum Beispiel an Wertpapierbörsen. Gänzlich unregulierte Märkte wie Kryptowährungen mögen auch gute Wertzuwächse gezeigt haben. Doch die Nebenwirkungen dieser Nichtregulierung zeigen sich jetzt.

Was war geschehen? Am Donnerstag kam es zum Kampf zwischen zwei Bitcoin-Ablegern. Immer dann, wenn die Software zur hinter den Kryptowährungen stehenden Berechnungen grundlegend geändert wird und nicht alle Rechenzentren bei den Änderungen mitziehen, kommt es zu einem sogenannten Fork. Die Kryptowährung teilt sich dann praktisch, und fortan wird auf zwei verschiedenen Methoden gerechnet. So entstanden neben Bitcoin unter anderem auch Bitcoin Gold und Bitcoin Cash.

Bitcoin Cash wiederrum teilte sich gestern abermals in Bitcoin Cash ABC und Bitcoin Cash SV. An sich kein Problem. Wer bisher Bitcoin Cash besaß, hatte nach der Aufteilung die gleiche Menge Cash ABC und Cash SV in der virtuellen Brieftasche. Zum Problem wird das ganze dadurch, dass sich die Macher von Cash ABC und Cash SV hassen wie die Pest. Bei der Aufteilung wurde nicht zusammengearbeitet, was es nun Betrügern ermöglicht, Zahlungen in der einen Kryptowährung zu kopieren und in der anderen Währung auszuführen. Wer sich nicht zwei neue, getrennte virtuelle Geldbösen besorgt, kann um sein Geld gebracht werden. Und es kommt noch besser.

Der Macher hinter Bitcoin Cash SV, Craig Wright, scheint Cash ABC so sehr zu hassen, dass er ankündigte, die neue Kryptowährung aktiv zu sabotieren. Wer mehr als 50% der Rechenleistung besitzt, die an einer Kryptowährung rechnet, kann diese beliebig manipulieren. Und Wright besitzt mehr als 50% der Rechenleistung, die er einsetzen will, um für Bitcoin Cash ABC mehrere Jahre lang leere Blöcke zu berechnen. Damit wären keine Transaktionen mehr durchführbar.

Die Folge dieser eindrücklichen Präsentation von Macht? Die Kurse aller Kryptowährungen knickten gestern massiv ein. Denn was sich bei Bitcoin Cash abspielt, kann sich auch bei allen anderen Kryptowährungen wiederholen. Das Ego eines einzigen Menschen kann Kryptogeldbesitzer von heute auf morgen um ihren Besitz bringen.

Ich bevorzuge es daher, auf regulierten Wertpapiermärkten zu traden und mein Geld anzulegen. Wie ich das mache, zeige ich Woche für Woche in meinem Börsendienst Kurzfrist-Trader. Wenn Sie sich jetzt für einen Test meines Kurzfrist-Traders entscheiden, können Sie die beiden neusten Transaktionen bereits am Montag durchführen. Ein Klick genügt!

Sebastian Müller
Chefredakteur
Kurzfrist-Trader

PS: Ein weiterer Vorteil beim Trading klassischer, börsengehandelter Instrumente ist ihre Einfachheit. Ich habe es selbst getestet. Wertpapiere, Aktien, Zertifikate, das alles ist unkomplizierter zu handeln als eine beliebige Kryptowährung. Für den Kurzfrist-Trader benötigen Sie lediglich fünf Minuten Zeit pro Woche. Testen Sie es selbst, einfach hier klicken.
Der Master of Arts in Business Administration, Bankkaufmann, CFA und Master of Science in Finance Sebastian Müller ist Chefredakteur des Kurzfrist-Traders. Mit dem Kurzfrist-Trader möchte er Ihnen...
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