Warum Anleger bei Automobil-Aktien den Fuß vom Gas nehmen sollten – und welche erfolgreiche Investmentalternative es gibt

Freitag, 03.07.20 14:39
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, 
 
die Folgen der Corona-Pandemie lasten schwer auf der Weltwirtschaft. Allein in Deutschland erwarteten Experten in diesem Jahr mehr als drei Millionen Arbeitslose und zehn Millionen Kurzarbeiter – eine in Deutschland noch nie dagewesene Anzahl. Natürlich wird sich die Konjunktur wieder erholen. Nur wann der erhoffte Aufschwung eintritt und wie lange der Rezessions-Zyklus dauern wird – darüber scheiden sich die Geister.
 
Autobranche mit Corona-Bremsspuren
 
Fest stehen dagegen schon jetzt die Branchen-Verlierer der Corona-Pandemie: Neben Tourismus und Gastronomie verzeichnen Automobil- und Zulieferunternehmen dramatische Einbußen. Zum einen aufgrund des Lockdowns und gestörter Lieferketten, zum anderen wegen der ausbleibenden Nachfrage. Konsumenten legen ihr Spargeld in unsicheren Zeiten wie diesen lieber auf die hohe Kante. Teure Anschaffungen, wie beispielsweise ein Neuwagen, werden dagegen erstmal „ad acta” gelegt.
 
Entsprechend kritisch ist die Lage der deutschen Automobilindustrie, die schon vor der Corona-Pandemie unter den Folgen des Branchenwandels (Elektrifizierung, Digitalisierung) litt: Während 2019 in Deutschland noch 3,6 Millionen Fahrzeuge zugelassen wurden, erwarten Experten 2020 ein Rückgang um etwa 750.000 Einheiten. Für 2021 rechnen Branchenverbände zwar mit einer langsamen Markterholung, doch ob und wann das Vorkrisenniveau wieder erreicht wird, weiß derzeit niemand.
 
Diversifiziert und defensiv: der BCDI
 
Deshalb „lohnt” sich für Anleger vermutlich ein Blick über den Tellerrand: Statt in bekannte, aber riskante, deutscher Autoaktien sollten Investoren besser defensiv und diversifiziert investieren. Am besten breit gestreut in die zehn europäischen Defensiv-Champions des BCDI, der gerade seinen 6. Geburtstag feierte. Mit +59,3% Gewinn (Dax: +25,2%) seit dem Börsenstart am 1. Juli 2014 und einer jährlichen Rendite von +8,1% (Dax: +3,2%) erzielte der BCDI eine deutliche Outperformance gegenüber dem deutschen Leitindex.
 
Dabei muss eine überdurchschnittliche Rendite keineswegs mit einem überdurchschnittlichen Anlagerisiko einhergehen. Ganz im Gegenteil: Der BCDI investiert ausschließlich in zehn europäische Top-Unternehmen, die aufgrund einfacher Geschäftsmodelle und einzigartiger Wettbewerbsvorteile, die Warren Buffett einst als „Burggraben” betitelte, seit mindestens zehn Jahren überdurchschnittliche Kursgewinne und unterdurchschnittliche Rückgänge in den Korrekturen erzielen. So zum Beispiel Aroma- und Duftstoffhersteller Givaudan, dessen Produkte in Nahrungsmitteln, Pflege- und Kosmetik-Erzeugnissen, Tierfutter und vielen anderen Bereichen verwendet werden. Das Resultat: Eine mustergültige, von links unten nach rechts oben verlaufende Langfrist-Performance. Oder Lindt & Sprüngli, deren Premium-Schokolade sogar (noch besser) in Krisenzeiten mundet und für langfristig „schmackhafte” Renditen sorgt.
 
Deshalb: Spekulieren Sie nicht auf die Erholung der Auto-Industrie, sondern investieren Sie in die zehn langfristig erfolgreichen Unternehmen des BCDI, die nahezu unentbehrliche Produkte und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs bereitstellen, die immer nachgefragt werden – Krise hin oder her.
 
Informieren Sie sich hier über den BCDI als erfolgreiche, europäische Indexalternative, in den Anleger über das von der UBS Group herausgegebenen BCDI-Zertifikat (WKN UF1BAC) investieren können.
 
Ich wünsche Ihnen einen entspannten, erfolgreichen Börsentag,
Ihre

Miss boerse.de
 
Miss boerse.de liest lieber Wirtschaftszeitungen als Illustrierte und kauft Amazon-Aktien statt neuer Schuhe. Unsere Autorin schreibt in ihrer Kolumne tagesaktuell über Ereignisse aus der...
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