Was der private Konsum mit Vermögensaufbau zu tun hat

Montag, 18.01.21 15:58
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

seit fast einem Jahr versuchen Regierungen rund um den Globus die Coronavirus-Pandemie in den Griff zu bekommen. Dazu werden rigorose Kontaktbeschränkungen verfügt und die Wirtschaft auf ein Minimum heruntergefahren. Von den Lockdowns ausgenommen sind z.B. Supermärkte, Drogerien und Apotheken. Denn die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern des täglichen Bedarfs, wie Lebensmittel, Haushalts- und Hygieneartikeln oder Medikamenten wird als systemrelevant eingestuft. Die Folge:

Während die Wirtschaft in Deutschland gemessen am Bruttoinlandsprodukt nach vorläufigen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes im zurückliegenden Jahr real um 5,0% schrumpfte, hat der Einzelhandel 4,1% mehr umgesetzt als 2019. Die Ausgaben für Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren sowie für Haushaltsartikel stiegen preisbereinigt um über 5%, für Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte und den Heimwerkerbedarf um rund 6%. Größter Profiteur der Lockdowns war naturgemäß der Internet- und Versandhandel. Gespart wurde hingegen bei größeren Investitionen, Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren (-22%).

Nach dem Ende der Pandemie wird ein Wiederaufstieg der Wirtschaft erwartet, wobei die Wachstumsprognosen für Deutschland 2021 zwischen +2,8% und +4,9% schwanken. Einig sind sich die Wirtschaftsforschungsinstitute darüber, dass der private Konsum Treiber des Konjunkturaufschwungs sein wird, zumal im Coronavirus-Jahr 2020 so viel Geld wie nie zuvor auf die Seite gelegt wurde. Nach Berechnungen der DZ Bank stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte um 5,9% auf den historischen Rekordwert von 7,1 Billionen Euro. Das bedeutet aus Anlegersicht:

Die Branchen Handel und Konsum sowie Nahrungs- und Genussmittel haben sich einmal mehr als besonders krisenresistent erwiesen, womit sich Top-Champions aus diesen Segmenten ideal für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Denn gegessen, getrunken und geputzt wird immer, weshalb Aktien wie Nestlé, PepsiCo, Unilever oder Reckitt Benckiser zwar nicht zu den kurzfristigen Überfliegern aber langfristig zu den Dauerläufern zählen. Entsprechend stammen 18 der 33 Top-Champions aus dem boerse.de-Aktienfonds (das entspricht einem Anteil von 54 Prozent) aus diesen beiden defensiven Branchen. Dazu kommt:

boerse.de-Aktienfonds Branchenverteilung



Stand: 31.12.2020

Wie die Coronavirus-Krise auch gezeigt hat, gewinnen neue Technologien immer mehr an Bedeutung. So entwickeln sich die Mobilkommunikation per Smartphone, das Surfen im Internet, das Streamen und online Einkaufen immer mehr zu Grundbedürfnissen, die von Top-Champions wie den jeweiligen Weltmarktführern Alphabet (Google), amazon.com, Apple, Microsoft oder Samsung abgedeckt werden. Diesem Wandel im Konsumverhalten wird der boerse.de-Aktienfonds gerecht, indem mittlerweile mehr als ein Fünftel (21 Prozent) aller enthaltenen Vermögensaufbau-Champions aus dem Technologiesegment stammt.

Last but not least bevorzugen Konsumenten beim Bezahlen der Einkäufe (online oder stationär) zunehmend bargeldlose Varianten, vor allem in Form von Kreditkarten. Entsprechend glänzen die beiden Weltmarktführer Visa und Mastercard durch langfristig mustergültige Kursverläufe von links unten nach rechts oben. Sie sollten wissen:

Die Zusammensetzung vom boerse.de-Aktienfonds wird laufend überprüft bzw. gegebenenfalls angepasst und bildet die ideale Basis für jedes vernünftig strukturiertes Langfrist-Depot. Und als Strategiefonds für den Ruhestand bietet sich der boerse.de-Weltfonds an, bei dem Risikoreduktion im Vordergrund steht. Beide Fonds-Alternativen können bei jeder Bank, Sparkasse oder jedem Online-Broker ohne Ausgabeaufschlag an der Börse Stuttgart geordert werden. Alle Informationen finden Sie unter www.boerse-fonds.de.

Mit den besten Empfehlungen
Ihr

Peter Steidler
Prokurist
boerse.de-Vermögensverwaltung GmbH
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