So eröffnen Sie ein Depot

Depoteröffnung

Wertpapierdepot

Für den Kauf von (Champions-)Aktien benötigen Sie ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker, über das die Käufe bzw. Verkäufe abgewickelt und in dem Ihre Wertpapiere verwahrt werden. Dabei ist die Depotführung über Direktbanken oder Online-Broker in der Regel am kostengünstigsten.
 
Dank einer Kooperation mit der comdirect, einer der führenden Direktbanken in Europa, können Neukunden ein kostenloses Wertpapierdepot und Verrechnungskonto eröffnen und sich günstige Ordergebühren sichern. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.boerse.de/comdirect.
 

Depoteröffnung

Die Depoteröffnung ist denkbar simpel. Füllen Sie dazu einfach die entsprechenden Felder im Online-Formular des Brokers aus – alternativ können die entsprechenden Formulare auch ausgedruckt und von Hand ausgefüllt werden. Neben Ihren persönlichen Daten (Adresse, Geburtstag, Familienstand, Steuernummer) werden auch Ihre bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen im Wertpapierhandel abgefragt, wozu die Banken im Rahmen des Wertpapierhandelsgesetzes verpflichtet sind. Auf Grundlage Ihrer Angaben wird dann ein Risikoprofil erstellt, anhand dessen die Bank festlegt, welche Wertpapiere Sie handeln dürfen.
 

Legitimation

Sind alle Formulare ausgefüllt und unterschrieben, steht lediglich noch die persönliche Identifizierung an. Diese können Sie bspw. in einer Filiale der Deutschen Post durchführen. Dazu benötigen Sie von Ihrem Online-Broker den sogenannten PostIdent-Coupon sowie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Nachdem der Post-Mitarbeiter Ihre Identität überprüft hat, werden die Eröffnungsformulare an den Online-Broker versendet, und innerhalb weniger Tage sollten Sie Ihre Begrüßungsunterlagen sowie die Zugangsdaten zu Ihrem Depot erhalten.
 
Als Alternative zum PostIdent- Verfahren bieten viele Broker inzwischen auch die Möglichkeit der Legitimation per VideoIdent- Verfahren. Hierzu benötigen Sie neben einer Internetverbindung entweder einen PC oder Laptop mit Webcam und Mikrofon oder ein Smartphone bzw. Tablet sowie Ihren Personalausweis oder Reisepass. Mittels eines Video-Chats werden die Sicherheitsmerkmale Ihres Ausweisdokuments erfasst und überprüft. Danach erhalten Sie per E-Mail oder SMS eine Transaktionsnummer (TAN), um das Identitätsprüfungsverfahren online abzuschließen.
 

Verrechnungskonto

Sofern Sie das Werpapierdepot nicht bei Ihrer Hausbank führen, wird für Sie zudem ein sogenanntes Verrechnungskonto eingerichtet. Dieses benötigen Sie für die Abwicklung der Wertpapiergeschäfte. Wenn Sie bspw. eine Aktie kaufen, wird der entsprechende Betrag (inklusive der anfallenden Gebühren und Spesen) vom Verrechnungskonto abgebucht und bei einem Verkauf entsprechend gutgeschrieben. Ebenso erfolgt die Ausschüttung von Dividenden zugunsten des Verrechnungskontos.
 

Referenzkonto

Bei der Eröffnung eines Wertpapierkontos müssen Sie neben Ihren persönlichen Daten ein sogenanntes Referenzkonto angeben. Dieses Konto dient dazu, um Einzahlungen auf das bzw. Auszahlungen vom Verrechnungskonto durchzuführen. In der Regel wird das Girokonto als Referenzkonto angegeben.
 

Wertpapiere kaufen

Sobald Sie Ihr Kapital auf das Verrechnungskonto überwiesen haben, können Sie loslegen und über die entsprechende Eingabemaske der Online-Bank erstmals Wertpapiere kaufen. Dazu geben Sie entweder den Namen des Papiers oder besser noch die Wertpapierkennnummer (WKN) ein. Im Anschluss werden Sie gefragt, wie viel Stück Sie kaufen möchten und an welchem Börsenplatz. Bitte beachten Sie beim Kauf insbesondere die Orderzusätze. Nachfolgend die wichtigsten Arten von Kauforders:
  • Billigst-Order
    „Billigst“ bedeutet, dass die Order so billig wie möglich ausgeführt wird. Dieser Ordertyp ist somit nicht mit Kursbeschränkungen ausgestaltet, sodass an der Börse für den Kaufauftrag der billigste Verkaufsauftrag mit gleicher Stückzahl gesucht wird.
  • Limitierte Kauforder
    Ein Kauflimit gibt den Höchstpreis für eine Order an. Durch die Angabe eines Limits ist somit, im Gegensatz zur „Billigst-Order“, der Maximalbetrag für die Order bekannt und kann nicht überschritten werden.
  • Stop-Buy-Order
    Ein Stop-Buy ist ein vom Anleger im Vorfeld festgelegter Kurs, bei dessen Erreichen ein Kaufauftrag ausgelöst wird. Die Ausführung erfolgt zum nächstmöglichen Kurs.

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