Börsenrisiken und Wertpapierhandelsgesetz

Zur ausführlichen Darstellung der Börsenrisiken sind die Kreditinstitute schon lt. § 31 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) verpflichtet. Eine während der vergangenen Jahre immer restriktiver gewordene Rechtsprechung zu Lasten der Banken zwingt die Institute dazu, sich vor dem ersten Börsengeschäft ein umfassendes Bild der Kenntnisse in Wertpapiergeschäften, des finanziellen Hintergrunds und der Anlageziele ihrer neuen Kunden zu machen.

Die Art und Weise dieses "Erstgesprächs" gibt häufig schon einen entscheidenden Hinweis darauf, was ein Kunde von seiner Bank in Zukunft erwarten darf. In der Regel legen die Kreditinstitute dem Neuling im Wertpapiergeschäft standardisierte Fragebögen vor, aus denen die Bank ein Profil des Kunden ermitteln möchte. Nimmt sich der Anlageberater die Zeit, diese Fragebögen gemeinsam mit dem Kunden auszufüllen, beantwortet er bereitwillig alle weiteren Fragen des Kunden und bietet er von sich aus ein weiteres Gespräch an, ist der Anleger vermutlich bereits an der richtigen Adresse. Aber:

Scheuen sie sich nicht, vor der Entscheidung für ein Bank-Institut mehrere Häuser aufzusuchen, um bereits im Vorfeld einer vielleicht jahrelangen Kooperation Leistungsfähigkeit und Service mehrerer Kreditinstitute miteinander zu vergleichen.


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