Allianz meldet Rekordjahr - auch dank PIMCO & Co - Fondsnews

Freitag, 15.02.19 14:16
Allianz meldet Rekordjahr - auch dank PIMCO & Co - Fondsnews
Bildquelle: Unternehmensbild: Allianz
Wien (www.fondscheck.de) - Die Allianz hat 2018 einen erneuten Rekordgewinn erzielt, so die Experten von "FONDS professionell".

Das operative Ergebnis sei im Vorjahresvergleich vor allem dank der Sachversicherungs-Sparte, aber auch des Bereichs Lebensversicherungen, um vier Prozent auf 11,5 Milliarden Euro gestiegen. Die operativen Resultate der Asset-Management-Sparte hätten ebenfalls über denen von 2017 gelegen - wohl auch wegen der in Summe hohen Mittelzuflüsse bei der Fondstochter Allianz Global Investors (AGI).

Damit habe das Ergebnis am oberen Ende der eigenen Erwartungen gelegen, wie Europas größter Versicherer in einer Pressemitteilung schreibe. 2019 wäre Finanzvorstand Giulio Terzariol aber schon mit einem stagnierenden operativen Gewinn zufrieden: "Die Allianz strebt für 2019 ein operatives Ergebnis in Höhe von 11,5 Milliarden Euro an, plus oder minus 500 Millionen Euro, vorbehaltlich unvorhergesehener Ereignisse", so Terzariol.

Der Asset-Management-Bereich des Versicherungsriesen habe ein operatives Ergebnis von 2,5 Milliarden Euro, ein Plus von 3,7 Prozent erzielt. Dies sei auf das Wachstum der operativen Erträge zurückzuführen: "Die wesentlichen Wachstumstreiber waren ein im Jahresdurchschnitt höheres für Dritte verwaltetes Vermögen und ein Anstieg der vom verwalteten Vermögen abhängigen Erträge sowohl bei PIMCO als auch bei AGI", schreibe die Gesellschaft.

Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis sei 2018 marginal um 0,5 Prozentpunkte auf 62,4 Prozent gestiegen. Mit anderen Worten: Die Gesellschaft habe mehr Geld ausgeben müssen, um einen Euro zu verdienen. Als Grund habe der Konzern die Einbeziehung von Allianz Capital Partners und Investitionen in den Geschäftsausbau genannt.

Das für Dritte verwaltete Vermögen sei dagegen um zwölf Milliarden Euro auf 1,43 Billionen Euro gesunken. Positive Wechselkurseffekte hätten negative Markteffekte, die hauptsächlich im vierten Quartal aufgetreten seien, nicht ausgleichen können. Zudem hätten laut dem Bericht Nettomittelabflüsse von drei Milliarden Euro zum Rückgang beigetragen. Das gesamte verwaltete Vermögen sei konstant bei 1.961 Milliarden Euro geblieben.

Der deutsche Fondsableger AGI habe laut Angaben des deutschen Fondsverbandes AGI im vergangenen Jahr Mittelzuflüsse von 8,4 Milliarden Euro erzielen können. Im Dezember hätten Anleger allerdings Fondsanteile im Wert von knapp 460 Millionen Euro zurückgegeben.

In der Sparte Lebensversicherungen sei der Barwert der Neugeschäftsbeiträge um drei auf 58,5 Milliarden Euro gestiegen. Als Grund gebe die Allianz den erhöhten Absatz von Policen mit alternativen Garantiemodellen in Deutschland sowie indexgebundenen Rentenversicherungen in den Vereinigten Staaten an. Das operative Ergebnis sei dagegen auf 4,2 (4,4) Milliarden Euro gesunken. (15.02.2019/fc/n/s)



Quelle: boerse.de


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