Anleger setzen auf sichere ETFs

Dienstag, 17.07.12 09:59
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Rosenheim (boerse.de) - In den vergangenen Monaten setzten Anleger bevorzugt auf ETFs, deren Emittenten ein höheres Maß an Sicherheit bieten. Im Mittelpunkt standen vor allem Indexfonds von Anbietern, die nicht zum Bankensektor oder zumindest keiner europäischen Bank gehören. Die höchsten Mittelzuflüsse verzeichneten daher iShares, dessen Eigentümer der US-Vermögensverwalter BlackRock ist, und State Street Global Advisors. Auch dieser ETF-Emittent ist von Banken unabhängig. Als Grund für diese Entwicklung gilt die Staatsschuldenkrise in Europa, die die Investoren weiter verunsichert.

Gefragt waren auch Indexfonds von Emittenten, die von mehreren Banken gegründet wurden, wie der britische Anbieter Source, und Emittenten, die von US-Banken geleitet werden. Hierzu gehören die Institute Bank of America-Merrill Lynch, Goldman Sachs, Morgan Stanley und andere. Zurückhaltung zeigten die Anleger hingegen bei Indexfonds von europäischen Kreditinstituten, die wegen der Schuldenkrise in die Kritik geraten sind. Die Bonität der Emittenten wird von den Investoren zunehmend stärker in die Anlageentscheidungen mit einbezogen.

Außerdem lässt sich ein Trend beobachten, dass physisch replizierende Indexfonds, die alle Wertpapiere des Index enthalten, bei den Anlegern Vorrang genießen. Synthetische ETFs, die Swaps umfassen, werden gemieden. Bei einer Zahlungsunfähigkeit des Vertragspartners können Swaps völlig wertlos werden. Erschwerend kommt hinzu, dass der Vertragspartner meist die jeweilige Muttergesellschaft des ETF-Anbieters ist, was zu einer Häufung der Risiken führen kann.

Quelle: boerse.de

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