ING erweitert Gratis-Angebot von ETFs und verdoppelt Sparplanzahl - ETF-News

Donnerstag, 22.07.21 13:47
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Wien (www.fondscheck.de) - Die Direktbank ING Deutschland und der französische Fondsanbieter Amundi bauen ihre Kooperation aus, so die Experten von "FONDS professionell".

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Nunmehr könnten die Kunden des Online-Brokers 60 börsengehandelte Indexfonds (ETFs) ab einer Einmalanlage in Höhe von 1.000 Euro kostenlos erwerben. Dies würden die beiden Finanzdienstleister mitteilen. Insgesamt seien bei der Direktbank 170 ETFs verschiedener Anbieter bei Einmalanlagen kostenlos zu haben.

Zudem melde die ING, die Marke von einer Million Wertpapiersparplänen geknackt zu haben. Innerhalb eines Jahres habe sich damit die Zahl der aktiven Sparpläne verdoppelt. Der Großteil der Anleger investiere in ETFs, so die ING. Der Anteil entfalle auf 68 Prozent des Sparvolumens. Mit deutlichem Abstand würden einzelne Aktien und aktive Fonds folgen. Zertifikate würden kaum ins Gewicht fallen, heiße es weiter. Die durchschnittliche Sparrate über alle vier Produktklassen hinweg betrage 132 Euro.

"Das Interesse an ETFs ist ungebrochen. Vor allem seit dem vergangenen Jahr verspüren wir eine deutlich steigende Nachfrage bei ETFs", sage Thomas Dwornitzak, Leiter Sparen und Anlegen bei der ING, der Mitteilung zufolge. Das Institut habe im Frühjahr angekündigt, sämtliche der mehr als 800 ETF-Sparpläne dauerhaft ohne Ausführungsgebühren anzubieten. Die sparplanfähigen ETFs würden zum Großteil von den Anbietern iShares, Lyxor und Xtrackers kommen.

Mit der Amundi-Partnerschaft weite das Geldhaus nun auch in der Einmalanlage die Umsonst-Offerten aus. "Amundi ETF unterstreicht durch die erweiterte Kooperation mit der ING die Ambitionen im deutschen Markt für Privatanleger", erläutere Thomas Wiedenmann, Leiter von Amundi ETF Deutschland, Österreich und Osteuropa. Insbesondere bei nachhaltigen Produkten sei die Nachfrage groß. "Im ersten Halbjahr 2021 entfielen rund 47 Prozent der europäischen ETF-Mittelzuflüsse auf nachhaltige Produkte - bei Amundi waren es sogar gut 80 Prozent", berichte Wiedenmann. Durch solche gebührenfreie Kaufangebote würden sich Broker wie Produktanbieter lukrative Folgeaufträge erhoffen. (22.07.2021/fc/n/e)



Quelle: aktiencheck




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