Immer mehr ETFs in den USA schließen

Samstag, 22.09.12 11:00
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Rosenheim (boerse.de) - Immer mehr Indexfonds in den USA und in Kanada sind von einer Schließung betroffen. Die Ursache dafür ist ein zu geringes Fondsvolumen, so dass die Gesamtkostenquote zu hoch ausfällt. Schuld an dieser Entwicklung ist die übermäßige Spezialisierung einiger Anbieter. So gibt es beispielsweise mit dem Global X Fishing ETF einen Indexfonds auf die Fischereibranche, der bei den Investoren nur auf eine geringe Resonanz stößt.

Häufig wurden Indexfonds vor allem emittiert, um die Aufnahmefähigkeit des Marktes zu erproben. Etliche Nischenprodukte hatten von Vornherein lediglich eine geringe Chance, sich langfristig durchzusetzen. Dies gilt für Indexprodukte, die sich auf so eingegrenzte Branchen wie Lithiumförderer oder auf Smartphone-Hersteller konzentriert hatten.

Seit Jahresbeginn wurden in den USA 71 Indexfonds eingestellt. Besonders umfangreich waren die Fondsschließungen bei dem Anbieter Russell Investments, der gleich 25 ETFs aufgab, und bei dem Discountbroker Scottrade, der 15 Indexfonds auflöste. In den meisten Fällen konnten sich ETFs nicht halten, die weniger als 10 Millionen US-Dollar Fondsvolumen erzielten. In einer inoffiziellen „Deathwatch“-Liste, die von Capital Cities Asset Management erstellt wurde, werden bereits 293 ETFs als gefährdet angesehen. Einige Experten raten daher davon ab, für langfristige Anlagezwecke neu aufgelegte Fonds zu kaufen. Bei ihnen ist das Risiko am größten, dass sie nicht genügend Investoren finden.

Quelle: boerse.de

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