Madsack-Verlagschef Düffert: Geschäftsmodell muss Abo-Modell sein

Donnerstag, 22.05.25 13:58
Kursticker auf einer digitalen Anzeige.
Bildquelle: pixabay
HANNOVER (dpa-AFX) - Angesichts sinkender Auflagen im Printgeschäft sieht Madsack-Geschäftsführer Thomas Düffert in kostenpflichtigen Abonnements den richtigen Weg in die digitale Zukunft. Er habe nichts gegen Reichweite, sagte Düffert bei einem von der Verlagsgruppe Madsack organisierten Branchentreffen unter dem Motto "The Future of German Media". Das Geschäftsmodell der Zukunft müsse aber "in erster Linie ein Abo-Modell sein". In Zeiten von Social Media und Künstlicher Intelligenz sei es der falsche Weg, relevanten Inhalt "einfach so ins Internet zu kippen".



Wer ein Abo habe, lese häufiger, vertraue Medien und erkenne den Wert von Journalismus. "Und ist dann auf Sicht natürlich auch wieder bedeutsam oder bedeutsamer für die Werbewirtschaft", sagte der 57-Jährige zur Eröffnung. Zur Madsack Mediengruppe zählen Regionaltitel wie "Hannoversche Allgemeine Zeitung", "Lübecker Nachrichten" und "Leipziger Volkszeitung".

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Widerspruch gab es bei einer Diskussionsrunde unter anderem von "T-Online"-Chefredakteur Florian Harms. Sein Medium wolle auch den Menschen, die sich keinen kostenpflichtigen Inhalt leisten können oder wollen, "kostenlos qualitativ wertvolle Informationen zur Verfügung stellen"./wom/DP/men

Quelle: dpa-AFX



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