Maschinenbau leidet immer stärker unter US-Zöllen

Dienstag, 26.08.25 20:54
Tafel mit Kursen
Bildquelle: fotolia.com
BERLIN (dpa-AFX) - Zölle auf Einfuhren in die USA belasten den Maschinenbau nach Branchenangaben immer stärker. Der Zusatzzoll auf Stahl und Aluminium von 50 Prozent wird demnach auf immer mehr Produkte erhoben. Der Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau schätzt, dass inzwischen 30 Prozent der EU-Maschinenexporte betroffen sind, wie das "Handelsblatt" berichtet. Darunter seien Motoren, Pumpen, Industrieroboter sowie Land- und Baumaschinen.



"Für viele der betroffenen Unternehmen bedeutet das: Ihr US-Geschäft steht vor dem Aus", sagte der Außenwirtschaftsexperte des Verbands, Oliver Richtberg.

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Die EU und die USA hatten sich Ende Juli auf eine Grundsatzvereinbarung zur Entschärfung des Zollkonflikts geeinigt. Der vereinbarte Zollsatz für die meisten Importe soll bei 15 Prozent liegen, auch für Autos, Halbleiter und Pharmaprodukte. Zölle auf Stahl und Aluminium blieben aber bei 50 Prozent.

"Der Zolldeal hat seinen Wert für den Maschinen- und Anlagenbau bereits verloren", sagte Richtberg. "Die pauschale 15-Prozent-Regelung wird durch die Zölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte faktisch ausgehebelt." In einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der dem Pro-Newsletter Industrie & Handel des Nachrichtenmagazins "Politico" vorliegt, verlangt der Verband Nachverhandlungen./bf/DP/he

Quelle: dpa-AFX



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