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Neben dem Diversifikationsgedanken spielt zukünftig auch die Angst vor steigenden Inflationsraten wieder eine größere Rolle bei der Auswahl von Kapitalanlagen. Nach vielen Jahren der globalen Disinflation, also des Rückgangs der Inflationsraten, fürchten sich viele Ökonomen und auch Investoren vor einem Wiederanstieg der Geldentwertung und damit vor einem realen Kaufkraftverlust ihrer Vermögen. Ein Grund für diese Sorgen sind die vielen auf Pump durchgeführten staatlichen Konjunkturprogramme der letzten Jahre, die in Kombination mit den weltweit niedrigen Zinsen ein hohes Inflationspotential bieten.
Ein Kaufkraftverlust tritt immer dann ein, wenn aufgrund stark steigender Preise auf den Güter- und Dienstleistungsmärkten die bei Vermögensanlagen erzielbaren Renditen nicht ausreichen, die Preissteigerungen zu finanzieren. Beträgt die Inflationsrate etwa in einem Jahr 8% und erhält man in diesem Zeitraum auf eine Anlage nur 7% Rendite, dann beträgt der Kaufkraftverlust aus der Kapitalanlage 1%. Das Geld ist trotz einer recht ansehnlichen Verzinsung weniger wert als ein Jahr zuvor. Man spricht in einem solchen Fall auch von einer negativen Realrendite von –1% (Nominalrendite – Inflationsrate = Realrendite.) Können Anleger mit verzinslichen Anlagen ihr Geld bzw. die Kaufkraft desselben nicht erhalten, so werden sie andere Möglichkeiten und Vermögenswerte suchen, mit deren Hilfe ihnen dies gelingt.
Sachwerte als Schutz vor der Inflation
In Inflationsszenarien steigen in der Regel auch die Preise der meisten Rohstoffe stark an. Somit bieten diese Sachwerte einen natürlichen und guten Schutz vor der gefürchteten Geldentwertung. In den 1970er und 1980er Jahre gab es über lange Zeiträume hinweg Phasen stark steigender Inflation, steigender Zinsen, negativer Realrenditen und in der Folge als Konsequenz daraus, stark steigende Rohstoffpreise.
Zu Zeiten der Hochinflation mit Geldentwertungsraten in den USA von bis zu 14% pro Jahr sind die Rohstoffpreise sehr stark angestiegen. Als die Inflationsraten sich anschließend lange Zeit mit fallender Tendenz bewegt haben, folgten ihnen die Rohstoffpreise ebenfalls nach. Als im Zuge der jahrelangen weltweiten Hochkonjunktur die Inflation wieder zu steigen begonnnen hatte, ging es auch mit den Rohstoffpreisen stark nach oben. Und dann 2008 der große Einbruch: Sowohl Rohstoffpreise als auch Inflationsraten gingen steil nach unten. Auf der folgenden Graphik ist dieser Zusammenhang zwischen Inflationsrate und dem Rohstoffindex CRB sehr gut ersichtlich.
Inflation und Rohstoffpreise
Quelle: RBS, 2009
Diese Entwicklung verselbständigt und verschärft sich gegebenenfalls zu einer Art von Teufelskreis: Steigende Rohstoffpreise führen zu noch höherer Inflation, was zu einer Verstärkung der gesamtwirtschaftlichen Teuerungswelle führen kann und die Commodity-Preise noch weiter in die Höhe treibt.
Gold zur Sicherung der Kaufkraft
Aus Angst vor der Geldentwertung durch Inflation wurde und wird schon seit vielen Generationen Gold als bevorzugtes Instrument zur Sicherung der Kaufkraft geschätzt und eingesetzt. Aber auch andere regelmäßig nachgefragte und benötigte Rohstoffe bieten sich zur Kaufkraftsicherung sehr gut an. Die Angst vor der Entwertung der Kaufkraft des Papiergeldes wird bei ansteigenden Inflationsraten dazu führen, dass das Interesse an Inflationsschutzinvestments wieder zunimmt. Und somit auch die Nachfrage nach Rohstoffen.
Quelle: boerse.de
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Wenn alle Spieler auf eine angeblich todsichere Sache spekulieren, geht es fast immer schief.
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