Schuldenkrise - zwischen Hoffen und Bangen

Dienstag, 19.06.12 00:00
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Liebe Leserinnen und Leser,

die im NST enthaltenen europäischen Indizes legten in der Vorwoche durchschnittlich um 1,19 Prozent zu. Trotz eines Wochenplus von 99 Punkten hat sich beim Deutschen Aktienindex aus charttechnischer Sicht dabei nicht viel getan. Zum wiederholten Mal scheiterte das Aktienbarometer im Bereich von 6220/40. Dort verläuft aktuell sowohl die 200-Tage-Linie als auch ein Widerstand, der noch während der zweiten Maihälfte mehrfach als Unterstützung gedient hatte. Insbesondere das Marktgeschehen vom Montag (11.06.) und am Freitag (15.06.) wurde erneut von der europäischen Staatsschuldenkrise dominiert. Ein Aufwärts-Gap von 125 Zählern zur Handelseröffnung am Montag wurde bereits nach wenigen Stunden wieder geschlossen. Entsprechend defensiv verhielt sich das NST dann auch über die restliche Woche. Kurz vor der Griechenlandwahl kam uns am Freitag das Ausstiegssignal beim EuroSTOXX 50 gerade Recht. Mit einem Plus haben wir uns von dieser Longposition getrennt und konnten so mit einem ausgeglichenen Risikoverhältnis ins unsichere Wahl-Wochenende gehen.

Der Nasdaq 100 bewegte sich während der gesamten Vorwoche innerhalb seiner Kursspanne vom Montag. Damit war der US-Index für schnelle Gewinntrades nicht zu gebrauchen. Dies könnte sich jedoch in den nächsten Tagen schnell ändern. Das NST gibt jedenfalls bereits erste Hinweise auf einen baldigen Einstieg. Aus charttechnischer Sicht wäre dabei die bullishe Variante zu favorisieren. Diese These wird auch von wichtigen Indikatoren gestützt. Da das NST 2.0 jedoch keine Standardindikatoren verwendet, bleibt die tatsächliche Handelsrichtung abzuwarten.

Gold konnte zuletzt sechs Tage in Folge hinzugewinnen und notierte am Freitag wieder an der oberen Begrenzung des Widerstandsbereichs bei 1615/25. Trotz des positiven Wochenvergleichs, das Krisenmetall legte von Montag bis Freitag um 32 Dollar zu, ist der Ausbruch noch nicht geglückt. Das NST hält daher auch weiterhin an der Absicherung seiner Longposition fest.

Ihr
Harald Ruppert

Quelle: bv



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