Die
200-Tage-Linie ist einer der besten und am häufigsten eingesetzten Trendindikatoren der Welt. Anleger rund um den Globus orientieren ihre Handelsentscheidungen an dieser langfristigen Durchschnittslinie. Dabei besticht die Anwendung durch ihre Klarheit und einfache Anwendbarkeit. Denn sobald der Kurs den GD200 von unten nach oben kreuzt, wird ein Aufwärtstrend unterstellt. Im umgekehrten Fall – der Kurs unterkreuzt die
200-Tage-Linie – beginnt ein Abwärtstrend. Auf diesen beiden Regeln baut die beste Handelsstrategie der Welt auf, die inzwischen auf wissenschaftlicher Basis bestens dokumentiert ist. Was viele Börsianer nicht wissen:
Die 200-Tage-Linie ist weitaus vielseitiger und kann z.B. für die Einordnung des Trendstatus eines einzelnen Index oder des gesamten Weltaktienmarktes eingesetzt werden. Dabei kommt das Konzept der Marktbreite zum Tragen. Die Grundidee hierfür ist ebenfalls sehr einfach:
Trends gewinnen dann an Stärke, wenn sich eine möglichst hohe Anzahl an Aktien in die gleiche Richtung bewegt. So ist eine Aufwärtsbewegung, die nur durch wenige starke Aktien getragen wird, in aller Regel weniger stabil als ein Trend, bei dem die Mehrzahl der Wertpapiere steigt. Auf dieser Grundüberlegung baut das speziell für den
Trendbrief entwickelte Aktienbarometer auf. Im Detail:
Das Aktienbarometer im Trendbrief Basis des Aktienbarometers im Trendbrief ist ein Aktienuniversum von ungefähr 5400 Wertpapieren, die quer über die ganze Welt verstreut sind. Durch Abzählen der Titel, die sich oberhalb der 200-Tage-Linie befinden, kann die Quote der Aktien bestimmt werden, die sich im Aufwärtstrendmodus befinden. Diese Kennzahl wird auch als Marktbreite bezeichnet. In der Grafik ist das Aktienbarometer für den Zeitraum von 2002 bis 2020 dargestellt. Sie sehen:

Über den zeitlichen Verlauf der Marktbreite wurde nochmals ein GD200 gelegt (blaue Linie). Dieser gibt mit den unteren und oberen Wendepunkten relativ zuverlässige Signale der oberen und unteren Wendepunkte an den internationalen Börsen an. Zur Verdeutlichung haben wir die fünf bedeutenden Aufwärtstrendwechsel von 2003, 2009, 2012, 2016 und 2019 mit senkrechten roten Linien markiert. Im Einzelnen:
Anfang 2003 erreichten die globalen Börsen nach einer dreijährigen Baisse einen zyklischen Tiefpunkt und drehten anschließend nach oben. Auch das Aktienbarometer zeigte durch einen unteren Wendepunkt den Richtungswechsel an den internationalen Aktienmärkten nahezu punktgenau an. Bereits Mitte 2003 drehte die 200-Tage-Linie auf das Aktienbarometer ebenfalls nach oben, womit der Trendwechsel untermauert wurde. Eine vergleichbare Konstellation lag am Ende der großen Finanzkrise 2008/2009 vor. Hier drehte das Barometer unmittelbar nach dem Tiefpunkt an den Aktienmärkten wieder nach oben. Mit vergleichbar guter Qualität wurden auch die Aufwärtstrendwechsel nach den Korrekturen in 2012, 2016 und 2018 angezeigt. Das Fazit:
Mit dem nur im Trendbrief verfügbaren Aktienbarometer können Anleger auf einen Blick die Großwetterlage an den globalen Börsen erkennen. Dabei liefert dieser Indikator treffsichere Informationen, sobald sich Trendänderungen auf breiter Basis anbahnen. Übrigens;
Die dargestellte Vorgehensweise kann natürlich auch auf jeden einzelnen Aktienindex angewendet werden. Im
Trendbrief-Abo-Bereich können sich Trendbrief-Abonnenten hierzu für jeden der weltweit wichtigsten Aktienindizes die Marktbreite anzeigen lassen. Zusätzlich finden Sie dort natürlich auf tagesaktueller Basis das Index- und das Aktienbarometer aus dem
Trendbrief. Wenn auch Sie von diesen wertvollen Informationen profitieren möchten, dann können Sie den Trendbrief jetzt kostenlos testen. Seit mehr als 30 Jahren versorgt der Trendbrief Anleger mit den Informationen zu den wichtigsten und stärksten Trends an den Börsen. Im
Trendbrief wird die Trendfolge-Strategie auf Basis der
200-Tage-Linie konsequent umgesetzt. Überzeugen Sie sich selbst. Daneben bekommen sie als Anleger im
Trendbrief alle weiteren notwendigen Angaben für solide Investitionsentscheidungen geliefert.
Quelle: boerse.de