Rosenheim (Zyklen-Trader) - Nach dem Einbruch der Vorwoche müssen die Börsen rund um den Globus auch in dieser Woche herbe Rückschläge einstecken. Allerdings hat es nicht alle Indizes gleich stark erwischt. So verlieren Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 lediglich 2,11%, 2,29% und 1,82%, während z.B. der Nikkei 7,01% einbüßt. Der DAX rutscht sogar 9,62% ab. Doch nach diesen herben Rückschlägen ist aus charttechnischer Sicht jetzt ein kleines Licht am Ende des Tunnels zu entdecken. Denn:
Zwar hat der DAX mit dem Kursrutsch gleich zwei Tausender- Marken unterkreuzt, doch derzeit kann die Unterstützung im Bereich von 5800 Punkten – mit einer kleinen Ausnahme vom Mittwoch – per Schlusskurs verteidigt werden. Dort hatten die Kurse schon im vergangenen Jahr einige Male nach oben gedreht. Ein ähnliches Bild ergibt sich für den Dow Jones: Auch hier sind zwei runden Marken im freien Fall durchbrochen worden, bevor der Absturz an einer wichtigen Haltezone gestoppt wurde. Denn mit dem Aufwärtsdreh bei 10.700/10.800 haben die Notierungen genau dort eine Verschnaufpause eingelegt, wo der Markt auch schon im August 2010 einen mittelfristigen Wendepunkt markiert hatte. Charttechnisch dürfte es daher jetzt eine Aufwärtsreaktion geben, allerdings mahnen die Börsenzyklen und auch die aktuelle Verfassung der Märkte noch zur Vorsicht.
Zu den Edelmetallen:
Während der Silberpreis derzeit in der Warteschleife hängt, macht Gold seinem Ruf als Krisenwährung wieder einmal alle Ehre. Beinahe täglich markieren die Notierungen neue historische Höchststände und sind teilweise bis an 1800 US-Dollar geklettert. Doch auch wenn das zweite Halbjahr aus Sicht der Zyklen das deutlich bessere ist, wachsen die Bäume nicht in den Himmel.
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Quelle: TM Börsenverlag AG