Die New York Stock Exchange (NYSE) ist die weltweit größte Börse nach Marktkapitalisierung und eine der bedeutendsten Handelsplattformen für Aktien und andere Finanzinstrumente. Sie befindet sich in der Wall Street in New York City und wird oft als Synonym für den US-amerikanischen Aktienmarkt verwendet. Die NYSE ist ein zentraler Handelsplatz, an dem sowohl Blue-Chip-Unternehmen als auch große internationale Konzerne ihre Aktien notieren.
Die NYSE wurde 1792 gegründet, als 24 Börsenmakler das sogenannte „Buttonwood Agreement“ unterzeichneten, um Handelstransaktionen zu standardisieren. Seitdem hat sich die NYSE zur wichtigsten Börse der Welt entwickelt. Sie bildet die Aktienkurse nach Angebot und Nachfrage ab und ermöglicht Unternehmen den Zugang zu Kapitalmärkten durch die Ausgabe von Aktien. Zu den bekanntesten an der NYSE notierten Unternehmen gehören unter anderem Apple, Coca-Cola und IBM.
Die NYSE kombiniert traditionelle Präsenzhandelsmechanismen mit elektronischem Handel:
Beispiel: Ein Anleger möchte Aktien von IBM kaufen. Der Auftrag wird an der NYSE über das Orderbuch und den zuständigen Market Maker ausgeführt, wobei Angebot und Nachfrage den Kurs bestimmen.
Die NYSE spielt für Investoren eine zentrale Rolle:
Beispiel: Anleger weltweit nutzen die NYSE, um in Blue-Chip-Unternehmen wie Apple oder IBM zu investieren und von langfristigem Wachstum und Dividenden zu profitieren.
Im Vergleich zu anderen internationalen Börsen wie der Nasdaq, der London Stock Exchange oder der Frankfurter Börse zeichnet sich die NYSE durch folgende Merkmale aus:
Die New York Stock Exchange ist die weltweit führende Börse und ein zentraler Handelsplatz für Aktien großer Unternehmen. Sie bietet Anlegern Transparenz, Liquidität und Zugang zu den wichtigsten US-Unternehmen. Durch ihre hohe Marktkapitalisierung und den Einfluss auf globale Indizes ist die NYSE ein entscheidender Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung und das Investitionsklima in den USA und weltweit.