Der Begriff Oszillation beschreibt in der Finanz- und Börsenanalyse eine wiederkehrende Schwankung eines Kurses oder Index innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Oszillationen treten sowohl auf Aktien- und Rohstoffmärkten als auch bei Devisen oder Anleihen auf. Sie spiegeln das Auf und Ab von Angebot und Nachfrage wider und sind ein zentraler Bestandteil der technischen Analyse.
Oszillationen entstehen, wenn Preise periodisch zwischen Hoch- und Tiefpunkten schwanken, ohne dass dabei ein klarer langfristiger Trend vorliegt. Sie können durch Marktpsychologie, Nachrichten, Fundamentaldaten oder technische Faktoren ausgelöst werden:
Beispiel: Eine Aktie bewegt sich innerhalb einer Seitwärtsphase zwischen 50 € und 60 €. Die wiederholten Auf- und Abbewegungen innerhalb dieser Spanne sind typische Oszillationen.
Oszillationen liefern wichtige Informationen für Anleger und Trader:
Oszillationen werden in verschiedenen Analysemethoden berücksichtigt:
Ein Beispiel: Die BASF-Aktie schwankt in einem engen Band zwischen 55 € und 65 €. Die wiederkehrenden Auf- und Abbewegungen innerhalb dieses Bereichs stellen Oszillationen dar, die von kurzfristigen Tradern genutzt werden können.
Oszillationen sind besonders relevant in Märkten ohne klaren Trend. In stark trendenden Märkten können kurzfristige Oszillationen ignoriert werden, da sie nur geringe Bedeutung für die langfristige Kursentwicklung haben. Die Analyse von Oszillationen erfolgt oft in Kombination mit Trendindikatoren, Volumenanalysen und Unterstützungs- bzw. Widerstandszonen.
Eine Oszillation beschreibt die wiederkehrenden Auf- und Abbewegungen eines Preises oder Index innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Sie liefert wichtige Hinweise für Marktzyklen, Handelsentscheidungen und Risikomanagement. Anleger und Trader nutzen Oszillationen, um Ein- und Ausstiegspunkte zu bestimmen und Volatilität gezielt zu nutzen. In Verbindung mit anderen technischen Analysewerkzeugen sind Oszillationen ein unverzichtbares Instrument für die fundierte Marktbeobachtung.