Auch unser Technologie-Champion Apple setzt auf Künstliche Intelligenz (KI)

Montag, 13.05.24 17:51
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

gute Nachrichten für Apple-Aktionäre und Investoren im boerse.de-Technologiefonds: Apple gibt Gas, um auch im aussichtsreichen Feld der künstlichen Intelligenz in der Spitzengruppe mitzuspielen. Anscheinend arbeitet unser langjähriger Champion mit Hochdruck an neuen KI-Anwendungen und neuartigen KI-Chips. Die ersten spannenden KI-Anwendungen könnte Apple, einer der 23 Technologie-Champions im boerse.de-Technologiefonds, schon Mitte Juni präsentieren.

Apple-Chef Tim Cook hat die anstehenden Innovationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz vor Kurzem bereits angedeutet. "Wir glauben an die transformative Kraft und das Potenzial von KI – und wir sind überzeugt, dass wir Vorteile haben, die uns von anderen unterscheiden, einschließlich unserer einzigartigen, nahtlosen Kombination von Hardware, Software und Diensten", sagte Cook Anfang Mai während einer Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen des Unternehmens.

Apple dürfte Künstliche Intelligenz stärker integrieren



Apple verdankt seinen außerordentlichen Erfolg vor allem dem iPhone und anderen weltweit verbreiteten Innovationen und Anwendungen. Wenn es um das Thema Künstliche Intelligenz ging, fiel der Name Apple bislang nicht allzu oft. Das könnte sich bald ändern. Apple plant anscheinend ein bedeutendes Upgrade für seinen virtuellen Assistenten Siri. Schon auf der Apple-Entwicklerkonferenz Mitte Juni sollen die neuen Anwendungen vorgestellt werden, berichten verschiedene US-Wirtschaftsmedien und Informationsdienste.

Das erwartete Siri-Upgrade verspricht einen Quantensprung in der Funktionalität des virtuellen Assistenten. Die Zeiten hölzerner Dialoge und von begrenztem Verständnis dürften damit vorbei sein. Das neue Siri soll natürlichere Gespräche und eine bessere Personalisierung bieten, nahtlos integriert über die gesamte Palette der Apple-Geräte hinweg. Angetrieben wird das neue Siri den Berichten zufolge von einem fortschrittlichen Large Language Model, intern als „Apple GPT“ bezeichnet.

Auch an anderer Stelle will der Kult-Konzern, der übrigens mein ganz persönlicher Champions-Favorit ist, bei der Künstlichen Intelligenz Boden gutmachen. Unter dem Projektnamen ACDC arbeitet Apple an der Entwicklung eigener Computer-Chips für Rechenzentren. Dabei profitiert Apple von seiner Erfahrung mit der Entwicklung von Chips für iPhones und Macs. Obwohl die Details bisher nicht klar sind, könnten die neuen ACDC-Chips eine große Wirkung haben. Sie sollen sich offensichtlich besonders gut eignen für die Verarbeitung von großen KI-Modellen in Rechenzentren. Dieser Fokus passt ja auch bestens zu Apples Mission von nahtloser Integration von Hardware, Software und Diensten.

Apple ist ein verdienter Technologie-Champion



Apple gehört schon seit 2006 durchgehend zu unseren 100 Champions. Aus gutem Grund, wie die langfristige Kursentwicklung untermauert. Allein im Schnitt der vergangenen zehn Jahre ließ sich mit der Aktie eine jährliche Rendite von 22 Prozent erzielen. Die Gewinn-Konstanz betrug dabei erstaunliche 93 Prozent. Das gibt es nur bei wenigen Aktien.

Zur Erinnerung: Die Kennzahl Gewinn-Konstanz misst die Häufigkeit, mit der eine Anlage in 7140 historischen Ein- und Ausstiegsszenarien positive Kursrenditen erwirtschaftet hätte. Im „Leitfaden für Ihr Vermögen“ finden Sie eine ausführliche Erklärung der Performance-Analyse und Informationen zur Berechnung der Performance-Kennzahlen.

Die Performance-Analyse bewertet Aktien vollkommen transparent anhand bewährter Kennzahlen auf Basis der Aktienkursentwicklung. Als Technologie-Champion ist Apple ein Kerninvestment im boerse.de-Technologiefonds. Doch die Wertentwicklung dieses Fonds hängt natürlich nicht nur vom Erfolg der Apple-Aktie ab. Neben der Technologie-Ikone finden sich weitere 22 Technologie-Champions im Fonds, darunter Gewinner-Aktien wie Nvidia, Amazon, Cadence oder Nemetschek.

Das innovative Konzept des boerse.de-Technologiefonds



Diese 23 Champions stellen 60 Prozent des Fondsportfolios. Die restlichen 40 Prozent entfallen auf eine breite Auswahl von 400 weiteren Technologiewerten. So soll sichergestellt werden, dass der Fonds frühzeitig in künftigen Gewinnern investiert ist. Die Aktien mit der besten Kursentwicklung in diesem sogenannten Darwin-Portfolio werden regelmäßig nachgekauft und somit sukzessive höher gewichtet.

Durch dieses innovative Konzept partizipieren Investoren im boerse.de-Technologiefonds auch am Aufstieg von Technologie-Aktien, die sie vielleicht bislang vielleicht noch nicht auf dem Schirm hatten. Ein Beispiel für solche Kursraketen ist die Aktie von Super Micro Computer, deren Kurs in diesem Jahr schon um rund 180 Prozent nach oben schoss.

Tagesaktuelle Informationen zum boerse.de-Technologiefonds und Erläuterungen zur Anlagestrategie finden Sie übrigens im Investorenbereich für diesen Fonds.

Mit den besten Empfehlungen

Peter Steidler
boerse.de Vermögensverwaltung GmbH

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Peter Steidler ist Berater der boerse.de Vermögensverwaltung GmbH, einem von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassenen Finanzdienstleistungsinstitut. Das Rosenheimer...


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