Bargeld lacht – aber nicht beim langfristigen Vermögensaufbau

Dienstag, 16.01.18 14:45
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

es sind gewisse herausfordernde Zeiten für Geldanleger. Niedrigzinsen auf der einen Seite treffen auf andererseits auf neue Technologien wie Kryptowährungen. Beides verunsichert viele Menschen. Eine neue Studie des Marktwächterteams der Verbraucherzentrale Sachsen zeigt, welchen hohen Stellenwert Bargeld in dieser Situation in Deutschland hat.

Aber das kann nur bedingt der Weisheit letzter Schluss sein – vor allem nicht, wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau geht! Laut der Studie geben rund 38 Prozent der befragten Girokontobesitzer an mindestens einmal pro Woche Bargeld am Geldautomaten abzuheben. Weitere 27 Prozent der Befragten geben an alle zwei Wochen, und 23 Prozent mindestens einmal pro Monat Bargeld am Automaten zu beziehen.

Die durchschnittliche Abhebesumme am Geldautomaten beträgt 248 Euro pro Verfügung. Der Betrag variiert mit dem Alter der Befragten. Bei den 18- bis 29-Jährigen liegt er mit knapp 127 Euro deutlich darunter und bei den über 70-jährigen Verbrauchern mit rund 339 Euro weit darüber. Warum ich Ihnen das genau schreibe?

Ganz einfach. Die unterschiedlich hohen Abhebesummen legen den Verdacht nahe, dass die ältere Generation so verfährt, wie viele Generationen vorher: Sie legt das Geld unters Kopfkissen. Doch das ist grundfalsch!

Abseits der Sicherheitsaspekte im Fall eines Einbruchs, hat die Bargeldhortung zu Hause auch sonst nur negative Aspekte. Zwar fällt „unter dem Kopfkissen“ kein Strafzins an, aber:

Es gibt auch keine Rendite. Dank Inflation wird das Bargeld zu Hause also de facto weniger! Bargeld ist nur für den unmittelbaren Verbrauch beim Einkaufen oder ähnliches sinnvoll. Zur Geldanlage oder –aufbewahrung taugt Bargeld wenig. Doch was sollen risikosensible Menschen tun? Der Ausweg ist dabei nicht einmal so exotisch. Konkret:

Wir sprechen von defensiven Aktien. Aktien sind nämlich bekanntermaßen Beteiligungen an Unternehmen und damit Sachwerte. Unternehmen, die bereits seit langem erfolgreich am Markt bestehen, haben bewiesen, dass sie ein starkes Geschäftsmodell verfolgen. Daher sind auch deren Aktien in der Regel sehr erfolgreich. Und:

Die Risiken sind bei einem langfristigen Zeithorizont überschaubar gering! Sie wissen ebenso:

Der boerse.de-Aktienbrief vergibt seit dem Jahr 2002 auf Basis der Performance-Analyse an die 100 langfristig besten Aktien der Welt den Status Champion. Aus diesen 100 Aktien werden wiederum für den boerse.de-Champions-Defensiv-Index zehn besonders defensive Titel herausgefiltert.

Diese BCDI-Titel zeichnen sich an der Börse seit vielen Jahren durch eine hohe Gewinn-Konstanz, unterdurchschnittliche Rückgänge in Korrekturen und solide Kursgewinne aus. Damit sind diese Bargeld immer vorzuziehen.

Herzliche Grüße

Oliver A. Garn
Leiter BCDI-Strategie

P.S.: „Langweilig, aber renditestark“ urteilte FOKUS-MONEY und setzte deshalb den BCDI auf die Liste der besten Geldideen 2018. Denn der boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) hat in den 42 Monaten seit Börseneinführung 42,5% und damit 10,7% pro Jahr zugelegt. Starten auch Sie 2018 mit dem BCDI-Zertifikat (WKN: DT0BAC) und dem BCDI-Aktienfonds (WKN: A2AQJY) durch!

Als selbständiger Compliance Berater unterstützt Oliver Garn die boerse.de Vermögensverwaltung GmbH. Mit mehr als 15 Jahre Berufserfahrung als Vermögensverwalter und Portfoliomanager gilt der...


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