Die Aktie von Super Micro Computer: Ein typischer Gewinn-Trade bei einem systematischen Trading-Ansatz …

Dienstag, 02.04.24 21:15
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

am Donnerstag, den 21. März war es wieder soweit! Punktgenau um 18:00 Uhr haben wir wieder mal vor einem tollen Auditorium mit den Vorträgen unseres mittlerweile schon legendären Rosenheimer Investorenabends begonnen. Wie üblich fand im Anschluss an die Vorträge ein gemütliches Get-together in unserer Cola-Lounge bei leckeren Burgern und einem breiten Getränkespektrum statt. Es versteht sich von selbst, dass sich hierbei die Gesprächsthemen zumeist um das Thema Börse drehen. Ein ganz spezielles Gespräch ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben.

Die Sache mit den Verliererpositionen im Depot …



Es waren so gut wie kaum mehr Gäste da, als sich ein Gespräch mit einem Teilnehmer spontan ergab. Wie sich herausstellte, folgt der Anleger seit noch nicht allzu langer Zeit unserer Investment-Philosophie basierend auf Champions-Aktien und ist damit bis dato auch sehr zufrieden. Gleichzeitig hat er aber auch noch einige Trading-Positionen im Depot, die er in der Zeit erworben hat, bevor er auf unser Haus aufmerksam wurde. Konkret ging es dabei um zwei sehr bekannte Werte aus der Volksrepublik China, die seit Kaufzeitpunkt deutlich an Wert verloren haben. Zu diesen beiden Positionen meinte der Anleger, dass es ihm widerstrebt, diese Werte mit Verlust zu verkaufen und er sie deshalb weiter in seinem Depot behält. Und genau hierzu hätte er gerne meine Einschätzung gehört.

Da ich aufgrund gesetzlicher Vorschriften nicht befugt bin eine Anlageberatung durchzuführen, habe ich natürlich keinen konkreten Rat erteilt. Gleichwohl habe ich darauf hingewiesen, dass eine Verlustaufholung auch bei noch so langer Wartezeit nicht gewährleistet ist. Ganz im Gegenteil: Bei den jüngsten Entwicklungen dieser beiden Titel würde ich persönlich eher die Gefahr von weiteren Kursrückgängen sehen.

Und was sagt die Wissenschaft dazu?



Besonders aufschlussreich bei solchen Fragen ist meines Erachtens auch immer die Meinung der Wissenschaft. Während es zu vielen Fragestellungen auch verschiedene wissenschaftliche Meinungen und Befunde gibt, ist in diesem Fall die Sache ziemlich eindeutig. Bereits im Jahre 1993 haben die beiden Verhaltensökonomen Hersh Shefrin und Meir Statman in ihrem richtungsweisenden Aufsatz „The Disposition to Sell Winners Too Early and Ride Losers Too Long: Theory and Evidence“ (erschienen 1993 im renommierten Journal of Finance) nachgewiesen, dass Anleger dazu neigen, Gewinnerpositionen zu früh zu verkaufen und Verliererpositionen zu lange zu halten. Und genau dies scheint auch in diesem speziellen Fall eingetreten zu sein.

Shefrin und Statman haben in Ihrer Studie verschiedene Erklärungsansätze geliefert, die für diese Beobachtung verantwortlich sind. Einer davon ist die fehlende Selbstkontrolle – ein Phänomen, das bereits von Richard Thaler und Hersh Sefrin im Jahre 1981 umfassend diskutiert wurde (siehe hierzu „An Economic Theory of Self-Control“, erschienen im Journal of Political Economy). 

Und wie kann man sich davor schützen?



Glücklicherweise haben die beiden Ökonomen Shefrin und Statman bereits in ihrer wissenschaftlichen Arbeit aus dem Jahre 1993 einen Lösungsansatz gegen eine unzureichende Selbstkontrolle aufgezeigt. So sind beispielsweise feste Handelsregeln (z.B. Stopp-Loss-Rules) geeignet, Verluste systematisch zu begrenzen. Und auf einer ähnlichen Logik basieren auch die rein digitalen BOTSI-Börsendienste (BOTSI steht für Best of Trends System Investment), über die ich schon öfter in meinen Editorials und Kommentaren berichtet habe.

Konkret werden dort aus einem vorgegebenen Aktienuniversum mithilfe wissenschaftlich diskutierter Trendindikatoren auf Wochenbasis (Empfehlung auf Basis der Freitagsschlusskurse) die jeweils trendstärksten Titel ausgewählt und solange gehalten, bis sie eben nicht mehr zu den trendstärksten Werten zählen. So besteht beispielsweise bei dem digitalen Börsendienst boerse.de-Signale Aktien USA das Anlageuniversum aus US-amerikanischen Werten, wobei das Musterdepot die bis zu zehn trendstärksten Titeln umfasst.

Lassen sich keine zehn trendstarken Aktien mit einem klaren Aufwärtstrend identifizieren, so umfasst das Musterportfolio weniger Titel, wobei in diesem Fall temporär eine entsprechende Cash-Position gehalten wird (Anmerkung: Im Extremfall, z.B. bei einem Aktienmarkt-Crash, ist theoretisch auch eine 100% Cash-Quote temporär möglich). Sowohl das konsequente Halten der Gewinneraktien (Titel im Aufwärtstrend) als auch der stringente Verkauf von Werten mit einem nicht mehr intakten Aufwärtstrend erfolgen hier rein mechanisch nach einem festen Regelwerk, womit sich das Problem einer mangelnden Selbstkontrolle elegant umschiffen lässt.

Super Micro Computer – ein starker Performance-Treiber im Musterdepot der boerse.de-Signale Aktien USA



Lassen Sie uns einen Blick auf die Performance der boerse.de-Signale Aktien USA werfen. Das fortlaufend geführte Musterdepot des digitalen Börsendienstes weist seit der erstmaligen Veröffentlichung Ende April 2020 eine kumulierte Performance von sagenhaften 262% Gewinn (per 26. März 2024) auf. Allein in dem noch jungen Jahr 2024 beträgt der Wertzuwachs per 26. März unglaubliche 68,1%.

Erklären lässt sich diese Performance durch Werte wie z.B. Super Micro Computer, der am 12. Januar 2024 ins Musterdepot aufgenommen wurde und seitdem einen Wertzuwachs von 205,5% aufweist. Der nachfolgende Chart zeigt die kumulierte Wertentwicklung dieses Titels seit Jahresanfang 2023 per heute.


 
Die graue Fläche markiert den Zeitpunkt der Kaufempfehlung in den boerse.de-Signale Aktien USA bis heute. Wie aus der Abbildung ersichtlich ist, wurde frühzeitig in den Titel investiert und bisher keine Verkaufsempfehlung durch eine (zu) frühzeitige Gewinnmitnahme ausgesprochen. Beeindruckend ist dabei, dass Super Micro Computer bezüglich der Performance nicht mal die Top-Position bei den Signalen USA darstellt. So sind im aktuellen Musterdepot zwei Positionen enthalten, die seit ihrer Kaufempfehlung sogar eine noch höhere Rendite aufweisen.

Jeder kann systematisch traden …



Sollten Sie den Börsendienst boerse.de-Signale Aktien USA bisher noch nicht kennen, so kann ich Ihnen das White Paper „Trendfolge-Tradings für Zusatzgewinne: Einfach, transparent und regelgebunden an Trends Partizipieren“ wärmstens empfehlen, das Sie hier kostenlos und völlig unverbindlich im PDF-Format herunterladen können.

Sofern Sie den digitalen Börsendienst schon kennen oder Sie die hier genannten Argumente überzeugt haben, können Sie den Service hier mit Rabatt abonnieren.

Wie bereits erläutert, wird beim Dienst boerse.de-Signale Aktien USA in bis zu zehn trendstarke Titel investiert. Konkret erfolgen die regelmäßigen Kauf- und Verkaufsempfehlungen auf Basis der Freitagsschlusskurse, sodass die Empfehlungen gleich zu Wochenbeginn umgesetzt werden können (Anmerkung: Zusätzlich erfolgt auf täglicher Basis eine Risikoüberprüfung jedes einzelnen Titels im Musterdepot, der auch in einem kurzfristigen Sicherheitsverkauf münden kann).

WICHTIG: Bitte nie vergessen …



Auch wenn der hier besprochene digitale Börsendienst auf einer wissenschaftlich fundierten Basis steht, so handelt es sich immer noch um einen Trading-Dienst mit einem spekulativen Charakter. Eine solche Strategie sollte allenfalls eine Beimischung zu einem breit diversifizierten Portfolio bestehend aus Qualitäts- bzw. Champions-Aktien (bzw. darauf basierenden Investmentfonds) darstellen. Eine entsprechende Guideline hierfür liefert beispielsweise die boerse.de-Investment-Pyramide.

Und an dieser Stelle wäre ich nun auch wieder bei unserem lieben Besucher des Rosenheimer Investorenabends vom 21. März, der mir sein Leid mit zwei Trading-Positionen klagte. Auch wenn ich ihm keine detaillierte Beratung geben konnte (was ich halt nicht darf), so habe ich ihm doch die vorangehend genannten Ratschläge mit auf dem Weg gegeben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine tolle Zusatzrendite mit ihren (hoffentlich) wissenschaftlich fundierten Trading-Strategien, die nur eine Beimischung in Ihrem grundsoliden, konservativ ausgerichteten Gesamtportfolio darstellen.

Auf bald,

Ihr Hubert Dichtl

PS: Apropos Rosenheimer Investorenabend. Sollten Sie dieses wirklich tolle Event mit mittlerweile fast schon Kultcharakter noch nicht kennen, so möchte ich Sie hiermit gerne zu einer unseren nächsten Veranstaltungen einladen. Klicken Sie hierzu bitte einfach auf diesen LINK.

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